"Engpässe mit Eigenpersonal und Eigenrohstoffen abdecken"

Wir befragen die Player der heimischen Baubranche, welche Auswirkungen die Corona-Krise aktuell schon hat, wie sie vorgehen und was vielleicht noch kommen wird. **wird kontinuierlich upgedatet**

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STRABAG (13.3., 11:47)

"Gemeinsam mit dem regionalen Management und unserem Netzwerk an Arbeitssicherheitsfachkräften beobachten wir die Situation sehr genau. Grundsätzlich kommt uns in dieser Zeit die für ein Bauunternehmen typische dezentrale Struktur zugute. Wir haben wenige große Standorte, sodass das Risiko einer gleichzeitigen Ansteckung einer größeren Gruppe vergleichsweise gering ist. Natürlich treffen wir auch Maßnahmen, um dieses Risiko weiter zu vermindern, so wurden etwa unternehmensinterne Veranstaltungen abgesagt bzw. auf Online-Kanäle verlegt. Voraussetzungen für das Arbeiten von Zuhause werden gerade geprüft.

Wie sich die aktuellen Maßnahmen der Regierungen auf unsere Subunternehmen auswirken, ist derzeit noch schwierig abzuschätzen. Mit heutigem Stand haben wir noch keine großflächigen Störungen unserer Baustellen festgestellt. In den kommenden Wochen werden wir ggf. Engpässe bei Subunternehmen mit Eigenpersonal abdecken, um so die Baustellenaktivität fortführen zu können. Im Bereich der Rohstoffe profitieren wir von unserem hohen Eigendeckungsgrad, so beziehen wir z. B. Asphalt zu über 80 % von unseren eigenen Produktionsbetrieben."