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Brexit wirbelt Arbeitsmarkt durcheinander

Britisches Baugewerbe fürchtet Mangel an Arbeitern nach Brexit.

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Mehrere britische Unternehmensverbände aus der Baubranche haben am Mittwoch eindringlich vor einem Mangel an Arbeitskräften nach dem Brexit gewarnt. In einem "Brexit-Manifest", das am Mittwoch veröffentlicht wurde, forderten sieben Verbände von der Regierung in London, großzügige Regeln für Einwanderer aus der EU zuzulassen.

Sonst laufe die Regierung Gefahr, ihre Ziele für den Wohnungsbau und bei Infrastrukturprojekten zu verfehlen. Bisher können EU-Bürger ohne Einschränkungen in Großbritannien leben und arbeiten, doch dies soll mit dem geplanten Austritt des Landes aus dem Staatenbund im März 2019 vorbei sein.

Den Verbänden zufolge stamme einer von acht Bauarbeitern in Großbritannien aus dem Ausland, mehr als die Hälfte davon seien aus der EU. In London komme fast jeder zweite Bauarbeiter vom Kontinent. Ihnen müsse die Regierung deutlich vermitteln, dass es keine "ernsten Hindernisse" gebe, um ein dauerhaftes Bleiberecht zu erwerben.

Außerdem solle sich London so schnell wie möglich auf ein Übergangsabkommen mit Brüssel einigen, das die Zuwanderung von EU-Bürgern ermögliche und auch attraktiv mache, so die Forderung. (APA)