Mittwoch, 24. Oktober 2018 – Morning Briefing

BIM World erwartet 5.000 Besucher – SBE Alpha meldet Konkurs an – Re/Max führt DAVE ein

Das Wichtigste des Tages in Kürze. München: Ein Ausblick auf die BIM World – Österreich: SBE Alpha wegen Großprojekten insolvent – Österreich: Digitales Angebotsverfahren kommt im November auf den Markt

Von
morning briefing BIM Re/Max

Zitat des Tages:

„Günstig ist das Thema.“

Bernhard Tschrepitsch, Generalsekretär der Akademikerhilfe, über die Wohnungsansprüche junger Studierender in Österreich. Lage und Kosten seien viel wichtigere Kriterien als Luxus. Die Akademikerhilfe bietet rund 4.500 Plätze in 36 Heimen. Insgesamt gibt es österreichweit 43.000 Studentenheimplätze in knapp 300 Heimen, elf Prozent der Studierenden wählen diese Wohnform. Studentenheime boomen in unseren Breiten derzeit, liegen aber international noch weit unter dem Schnitt. 

BIM World

Die BIM World öffnet am 27. und 28. November ihre Tore im ICM München. Die BIM World gilt als die bestbesuchte Netzwerkplattform für Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft in der DACH-Region. Auch heuer werden 5.000 Besucher erwartet, empfangen werden sie von 160 Austellern und 100 vortragenden Experten aus ganz Europa, den USA, China und Russland. Neben 60 Breakoutsessions wird der BIM / Smart Construction Award verliehen. Schirmherr ist der deutsche Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer.

Konkurs

Gestern, Dienstag, hat das österreichische Stahlbauunternehmen Waagner-Biro für die Tochtergesellschaft SBE Alpha ein Konkursverfahren beantragt. Einzelne Unternehmensteile sollen, wenn möglich, fortgeführt werden, heißt es. 77 Millionen Euro Passiva stehen 30 Millionen Euro Aktiva gegenüber. Die Insolvenz wird auf ein 2016er Großprojekt, das Kuppeldach für den Louvre Abu Dhabi, und einen Zahlungsausfall bei einem Großprojekt in Russland zurückgeführt. 

Digitales Angebot

Im November bringt Re/Max das digitale Angebotsverfahren DAVE für Immobilien auf den Markt. Drei Monate lang wurde an dreißig Immobilien zwischen 33.000 und 560.000 Euro getestet. Immobilien können so mit oder ohne Mindestpreis online zum Verkauf angeboten werden, Interessierte online ihre Angebote machen. Die Höhe der Kaufangebote wird frei einsehbar sein, Namen und Daten der Werber allerdings nicht. Nebenkosten etc. sollen ebenfalls einsehbar sein, ein Objekt wird für eine angegebene Frist angeboten. 

Unser Lesetipp des Tages:

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