Dienstag, 07. Mai 2019 – Morning Briefing

Berliner-Schulbauoffensive nicht durchplant? – Immobilienbranche mit guten Gehältern unzufrieden – Positive Hochbauprognose für Deutschland

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Berlin: 5,5 Milliarden für neue Schulen nicht genug – Deutschland: Gute Verdienste und doch Unzufriedenheit in Immobilienbranche – Deutschland: Positive Hochbauprognose dank Auftragsüberhang

Von

Zitat des Tages:

„Wenn wir Städte von Grund auf neu planen würden, würden wir den verfügbaren Platz so Auto- und Parkplatz-dominiert gestalten, wie es jetzt der Fall ist?“

Victor Pontis, Organisator von WePark, einer ursprünglich San Franciscoer Bewegung. WePark wandelt öffentliche Parkplätze in „Büros“ und Co-Working-Spaces um. Die Bewegung ist mittlerweile auch in Toulouse, Bristol und L.A. angekommen. 

Teure Schule

Bis 2026 will Berlin 52 bis 60 neue Schulen bauen, sowie bestehende Schulgebäude sanieren und erweitern. Dadurch sollen 55.000 neue Schulplätze geschaffen werden, wofür 5,5 Milliarden Euro eingeplant sind. Die Fachgemeinschaft Bau und die Handwerkskammer meinen nun aber, die Offensive würde länger dauern und mehr kosten. Die steigenden Baukosten und ausgelasteten Betriebe würden eher zu Gesamtkosten in der Höhe von 7,9 Milliarden Euro führen. 

Auf hohem Niveau unzufrieden

Laut einer aktuellen Gehaltsstudie durch das Karriereportal Xing sind 51 Prozent der in der deutschen Immobilienbranche Arbeitenden mit ihrem Gehalt unzufrieden. Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt in der Branche – Sonderzahlungen miteingerechnet – liegt bei gut 88.000 Euro und damit im Branchenvergleich eigentlich weit oben. Ebenso geben Mitarbeiter aus dem Immobilienbereich allerdings an, für mehr Sinn in ihrem Job auch ein niedrigeres Gehalt zu akzeptieren. 

Die Vögel

Das Beratungsunternehmen EY-Parthenon rechnet in seiner Hochbauprognose 2019 mit 2,3 Prozent Wachstum für den deutschen Hochbau im laufenden Jahr. Dafür verantwortlich gemacht wird der aktuelle Nachfrageüberhang, der noch auf Folgejahre Auswirkungen haben soll. Das preisbereinigte Wachstum 2018 betrug 2,9 Prozent. 

Unser Lesetipp des Tages: So geht Minimalismus mit vier Wänden in Wien-Landstraße

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