Österreich

Baurazzien: Kronzeuge jetzt selbst Beschuldigter

Die Ermittler haben aus der Alpine-Pleite gelernt und sind flott unterwegs.

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Preisabsprachen Österreich Alpine

Ein roter Aktenordner spielt eine Hauptrolle im Preisabsprachen-Skandal.

Laut einem Bericht des "Standard" soll jener Beschäftigte der Kärntner Baufirma Kostmann, der in der Causa Preisabsprachen den Stein ins Rollen gebracht hat und als Kronzeuge fungieren sollte, jetzt selber Beschuldigter sein.

Hintergrund ist, dass der Mann möglicherweise Angst bekommen hat und abspringen wollte.

Die Ermittler - so der "Standard" - hätten aber in der Zwischenzeit seine Identität herausgefunden und dabei auch von den Insolvenzverwaltern des Alpine-Verfahrens profitiert.

Die Liste der von den Preisabsprachen betroffenen Projekte soll mindestens 80 Verfahren umfassen, darunter Autobahnsanierungen (Kärntner Karawankenautobahn; Pyhrn-Autobahn; Tauernautobahn; Wiener Südosttangente), Arbeiten für Umfahrungsstraßen (Bad St. Leonhard), Tiefbauprojekte für die OMV (wie jenes in Gänserndorf) etc.

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