International

Bauboom in Eurozone im Februar

Es lässt sich ein etwa gleich hohes Plus von rund 7 Prozent im Monats- und Jahresabstand feststellen.

International Konjunktur Europa Eurozone EU

Die Produktion im Baugewerbe ist in der Eurozone im Februar deutlich angesprungen. Mit einem Plus von 6,9 Prozent wurde eine deutliche Steigerung gegenüber Jänner erzielt. Von Dezember 2016 auf Jänner 2017 hatte es zuletzt noch einen Einbruch um 2,3 Prozent gegeben. Auch in der EU ging es mit einem Plus von 4,4 Prozent klar nach oben.

Die stärkste Steigerung verzeichnete Slowenien mit 25,7 Prozent, vor Belgien (18,7 Prozent) und Deutschland (13,6 Prozent). In fünf EU-Ländern gab es einen Rückgang: Polen (-2,8 Prozent), Schweden (-1,8 Prozent), Großbritannien (-1,6 Prozent), Rumänien (-0,6 Prozent) und Ungarn (-0,5 Prozent). Aus Österreich lagen wie aus elf weiteren Staaten allerdings laut Eurostat keine Daten vor.

Im Jahresabstand Februar 2016 zu Februar 2017 konnte die Eurozone sogar mit einem Aufschwung von 7,1 Prozent aufwarten. Die EU-28 steigerte sich um 5,2 Prozent. Dabei konnte neuerlich Slowenien mit 21,4 Prozent den besten Wert einfahren, vor Ungarn (15,1 Prozent), Schweden (13,2 Prozent) und Deutschland (11,6 Prozent). Den stärksten Rückgang der Bautätigkeit musste im Jahresabstand die Slowakei (-10,6 Prozent) hinnehmen, vor Tschechien (-5,5 Prozent), Polen (-5,1 Prozent), Rumänien (-3,6 Prozent), Großbritannien (-1,8 Prozent) und Bulgarien (-0,5 Prozent). Auch hier lagen aus Österreich keine Februar-Zahlen vor. (APA)