Donnerstag, 02. Januar 2020 – Morning Briefing

Wienerberger plant Millioneninvestment – Suche nach „illegalen“ Wohnungen in Salzburg – Bau-Aufschwung in der Karibik

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Österreich: Wienerberger will in Energieeffizienz investieren – Salzburg: Zweitwohnsitze nicht mehr legal – Karibik: Neue Hotelprojekte

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Zitat des Tages:

Wenn 40 Prozent der Haushalte in deutschen Großstädten mittlerweile mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufbringen, dann kommen wir langsam in eine schwierige Lage“,

sagt Soziologin Jutta Allmendinger, die sich in ihren Forschungen mit Wohnungsnot in den USA und Deutschland beschäftigt, in einem ausführlichen Interview mit Die Zeit.

Investment in den Standort

Der Ziegelproduzent Wienerberger plant Investitionen in Höhe von rund zehn Millionen Euro in Österreich im neuen Jahr. 40 Prozent davon sollen der Verbesserung der Energieeffizienz dienen. Denn wie das kürzlich seinen 200. Geburtstag feiernde Unternehmen erklärt – je weiter Ziegel transportiert werden, desto höher die Umweltbelastung. In Österreich betreibt Wienerberger acht Werke mit insgesamt 500 Mitarbeitern, hinzu kommt ein Kunststoffrohrwerk in Wiener Neudorf mit 280 Arbeitnehmern. (apa/red)

White Paper zum Thema

Illegale Salzburger Aliens?

Das gesamte abgelaufene Jahr war es im Land Salzburg möglich, die meisten zuvor nicht zugelassenen Zweitwohnsitze als solche anzumelden – dafür gab es die Zweitwohnung-Deklarierungsverordnung. Gänzlich neue Zweitwohnsitze kamen nicht hinzu, denn der Erwerb musste schon mindestens drei Jahre zurückliegen. Viele Meldungen gab es allerdings nicht und ab jetzt sind sie auch nicht mehr möglich. Laut ORF gibt es etwa 60.000 Wohnungen und Häuser in Salzburg, die nicht als Hauptwohnsitz gelten. Denjenigen, die die notwendige Meldung nicht durchgeführt haben, können Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro und Zwangsversteigerungen drohen.  

Karibische Hotelträume

In der Karibik wird wieder mehr in Bauprojekte investiert, allen vergangenen Umweltkatastrophen zum Trotz. Während wieder mehr Touristen in die Region strömen, sind derzeit rund 60 Hotelprojekte in Planung, etwa die Hälfte bereits in der finalen Planungsphase. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es nur 27 Projekte. Viele dieser Hotels werden mit anschließenden Wohnlandschaften geplant, also Häusern und Wohnungen, die gekauft werden können.

Unser Lesetipp des Tages: Immobilien am Wasser: bautechnische Herausforderung

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