Österreich

Wienerberger erzielte im ersten Quartal 2021 Gewinne

Auch Engpässe bei Rohstoffen konnten erfolgreich gemanagt werden, gab das Unternehmen bekannt.

Wienerberger Österreich Bilanz

Wienerberger-CEO Heimo Scheuch

Der weltweit größte Ziegelhersteller Wienerberger hat sich nach einem Jahr Coronakrise gut geschlagen. Unter dem Strich blieb heuer im ersten Quartal ein Überschuss von 27,3 Mio. Euro, wie der Konzern Mittwochfrüh bekanntgab. Zum Jahresstart 2020, zu Beginn der Pandemie, hatte der Baustoffhersteller noch einen Nettoverlust von 106,3 Mio. Euro erlitten.

Bei der Fokussierung auf die Kernsegmente Neubau, Renovierung und Infrastruktur sei es gelungen, starke Preissteigerungen und Engpässe bei den Rohstoffen im ersten Quartal erfolgreich zu managen, so Wienerberger.

"Die starken Ergebnisse des ersten Quartals zeigen deutlich, dass wir in den letzten Monaten rasch und richtig auf das herausfordernde Umfeld reagiert haben - die Geschäftsentwicklungen im Neubau- und Infrastrukturbereich liefen zu Jahresbeginn eher langsam an, wurden aber durch einen hervorragenden März rasch wieder aufgeholt", berichtete Konzernchef Heimo Scheuch. "Die ersten Monate waren von vermehrten Renovierungsaktivitäten in all unseren Märkten geprägt."

Der Konzernumsatz erhöhte sich heuer zwischen Jänner und März leicht von 793,3 auf 796,5 Mio. Euro und war damit den Konzernangaben zufolge "fast auf Rekordniveau". Der Personalstand sank von weltweit 17.192 auf 17.039 Mitarbeiter, wie aus dem aktuellen Quartalsbericht hervorgeht.

Die Erwartungen für das Gesamtjahr 2021 hat das Management heute bekräftigt: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll zwischen 600 und 620 Mio. Euro zu liegen kommen und damit auf ein Vorkrisenniveau zurückkommen. 2020 verringerte sich das EBITDA LFL (like for like) um 5 Prozent auf 565,6 Mio. Euro, nicht bereinigt gab es im Vorjahr um 9 Prozent auf 610 Mio. Euro nach. Im ersten Quartal 2021 sank der bereinigte Wert von 107,7 auf 107,2 Mio. Euro geringfügig, nicht bereinigt war er bei 106,4 Mio. Euro (Vorjahresperiode: 106,1 Mio. Euro) ebenfalls stabil. (APA)