SOLID Voting

Wer ist Ihre Nummer 1?

Stimmen Sie mit bei der Wahl der Top-Persönlichkeiten der heimischen Bau- und Immobilienbranche!

Manager-Ranking

>> HIER geht es zum Voting <<, für das wir 20 Persönlichkeiten ausgewählt haben, die wir Ihnen in dieser Fotostrecke - alphabetisch geordnet - kurz vorstellen!

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© Industriemagazin Verlag GmbH

Im Vorjahr auf Platz 7 unseres Rankings befand sich Prof. Christoph Achammer. Achammer ist in Personalunion Geschäftsführer von ATP-Architekten und Professor an der TU Wien.

Seit vielen Jahren steht sein Unternehmen für das Stichwort "Integrale Planung" und gilt als eine treibende Kraft hinter Building Information Modeling. Daraus und seinem universitären Hintergrund ergab sich eine der großen Diskussionen, die die heimische BIM-Gemeinde derzeit führt: wer soll den oder die Merkmalserver betreiben, von denen fast alle annehmen, dass wir sie für sinnvolles und flächendeckendes BIM brauchen?

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© Industriemagazin Verlag GmbH

Im Vorjahr auf Platz 7 unseres Rankings befand sich Prof. Christoph Achammer. Achammer ist in Personalunion Geschäftsführer von ATP-Architekten und Professor an der TU Wien.

Seit vielen Jahren steht sein Unternehmen für das Stichwort "Integrale Planung" und gilt als eine treibende Kraft hinter Building Information Modeling. Daraus und seinem universitären Hintergrund ergab sich eine der großen Diskussionen, die die heimische BIM-Gemeinde derzeit führt: wer soll den oder die Merkmalserver betreiben, von denen fast alle annehmen, dass wir sie für sinnvolles und flächendeckendes BIM brauchen?

© ÖBB/Sabine Hauswirth

DI Franz Bauer (Vorjahrsrang 15) ist seit langen Jahren Vorstand der ÖBB Infrastruktur und sitzt als solcher an einer der Schlüsselpositionen der heimischen öffentlichen Auftraggeber.

Für ihn ist ganz entscheidend, dass und wie ein Bauwerk über seinen gesamten Lebenszyklus hin funktioniert und wie es gewartet werden kann. Beim Thema Digitalisierung geht er daher auf "keine nur zu 60 Prozent passenden" Lösungsvorschläge ein.

© Strabag

Strabag-CEO Dr. Thomas Birtel dominierte in den letzten Jahren nach einem langsamen Start im großen Schatten seines Vorgängers Hans-Peter Haselsteiner unser Ranking und war im Vorjahr die Nr. 1.

Die Strabag hat er in den letzten Jahren zu einem sehr stabilen und auf Sicherheit bedachten Unternehmen entwickelt. Daher hat sie die Umsatzrallye vieler anderer großer österreichischer Baufirmen nicht in dem selben Ausmaß mitgemacht. Sein Ziel ist und bleibt die Vergrößerung der EBIT-Marge in Richtung vier Prozent.

© Andreas Hafenscher

Wienerberger Österreich-Geschäftsführer Mike Bucher war im Vorjahr Neueinsteiger in unserem Ranking und schaffte es da auf Platz 22.

Unter Bucher ist die endgültige Vollintegration von Tondach Gleinstätten erfolgt und er macht mit seinem Team große Schritte im Bereich Modernisierung und Digitalisierung. 

© WKO

Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel ist 2019 mit seinem Team ein ganz großer Wurf gelungen: die Bauinnung hat die Baulehre auf völlig neue Beine gestellt (siehe dazu auch unsere große Titelgeschichte in SOLID 12/2019) und damit für eine Vorreiterrolle Österreichs in Europa gesorgt.

© Saint Gobain Rigips

Peter Giffinger hat seinen Einflussbereich bei Saint Gobain Österreich über die Jahre ausgedehnt. Im Rahmen der Transformation der Saint-Gobain Gruppe übernahm Giffinger, davor Managing Director und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Saint-Gobain Rigips Austria, Saint-Gobain Isover Austria und Saint-Gobain Weber Terranova, die Funktion des CEO für Österreich. In dieser Funktion verantwortet Peter Giffinger zusätzlich die beiden Unternehmen der Saint-Gobain Glassolutions Austria (Eckelt Glas und Glas Ziegler). 

Der im Vorjahr auf Platz 19 gereihte Giffinger ist damit einer der wichtigsten Zulieferervertreter in Österreichs Bauwirtschaft.

© Wolfgang Zlodej

Wolfgang Gleissner ist einer der beiden Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft BIG. Gleissner ist studierter Bauingenieur und als solcher auch häufig auf Branchenveranstaltungen anzutreffen.

Interviews mit der Nummer 6 unseres Vorjahrsrankings sind allerdings eher selten, weswegen wir uns umso glücklicher schätzen, ihn für SOLID 12/2019 für ein ausführliches Gespräch gewonnen zu haben.

© Leyrer-Graf

50 % mehr Mitarbeiter und 80 % mehr Umsatz binnen fünf Jahren - man kann wahrlich nicht sagen, dass Leyrer + Graf, die größte niederösterreichische Baufirma, in letzter Zeit kleine Brötchen gebacken hat.

Der Bäckermeister dahinter ist der CEO der Firma Stefan Graf, der die Waldviertler zu einem der renommiertesten und gefragtesten österreichischen Bauunternehmen getrimmt hat - und das mit einem menschenzentrierten Ansatz bei Mitarbeitern, der nicht selbstverständlich ist. Graf ist auch in der WKÖ aktiv.

© Thomas Topf

Zu den frisch Hinzugekommenen in unserem Ranking zählt auch Asfinag-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl. Er ist das Straßen-Pendant zu Franz Bauer (ÖBB) und damit naturgemäß auch sehr am zukunftsssicheren Bau und Erhalt des hochrangigen Straßennetzes interessiert.

Hufnagls große Leistung ist, dass man nach nur wenigen Monaten schon das Gefühl hatte, er wäre schon ewig da und hätte gleichzeitig einen Zug nach vorn eingeleitet, den die Asfinag gut gebrauchen konnte.

© Strabag

Wenn es um das Vorantreiben von BIM und neuen, auf frühzeitige Kooperation angelegten Vertragssystemen geht, ist Strabag-Vorstand Peter Krammer eine der ersten Adressen.

Innerhalb der Strabag hat die Nummer 9 unseres Vorjahrsrankings zwar im 10. Jahr seiner Vorstandstätigkeit den geografischen Verantwortungsbereich gewechselt, bleibt aber thematisch bei seinem Leisten. Neben der Strabag ist Krammer auch noch Präsident der Österreichischen Bautechnik Vereinigung ÖBV.

© Umdasch AG

Im letzten Jahr hat vor allem eine Firma aus der Umdasch-Gruppe, die Dr. Andreas J. Ludwig seit 2010 als CEO steuert, brancheninterne Schlagzeilen gemacht: die Umdasch Ventures, früher Doka Ventures.

Mit der Ventures und ihren Projekten Neulandt, Neotwin und Contakt sind die Amstettner dabei, sich den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu erschließen - und Ludwig ist der Stratege hinter diesem Projekt.

Ebenfalls zu den rastlosen Dynamikern der Branche zählt der Vorarlberger Holzbauvordenker Hubert Rhomberg. Seine Rhomberg-Gruppe, zu der außer dem klassischen Baugeschäft auch die Bahndivision Rhomberg Sersa Rail gehört, ist mit über 700 Millionen die Nummer 5 unter den Baufirmen Österreichs und auch Hubert Rhomberg hat in seinem Unternehmen eine Ventures-Division gegründet.

Einer seiner Wahlsprüche, entlehnt dem Formel-1-Exweltmeister Mario Andretti: "Wenn du alles unter Kontrolle hast, bist du zu langsam."

© thomastopf.com

Rekordergebnis um Rekordergebnis und eine mehr als aktive Marktstrategie: das ist das Rezept, mit dem Dr. Heimo Scheuch den vor zehn Jahren knapp vor dem Aus stehenden Wienerberger-Konzern nicht nur gerettet, sondern neu und zukunftsträchtig formiert hat.

Das neue Headquarter in der Wiener Biotop City ist nur äußerliches Zeichen einer sich neu erfunden habenden Firma, die - ähnlich wie Umdasch - zum Komplettanbieter für Bau- und Planungsprozesse unterwegs ist. 2019 belegte Heimo Scheuch Platz 5 des SOLID-Rankings.

© Wopfinger

Still und erfolgreich - mit dieser Wortkombination lässt sich Robert Schmid mit seiner Schmid Industrie Holding beschrieben, die man vor allem durch Marken wie Baumit oder Austrotherm kennt.

2018 übersprang Baumit die Umsatzmilliarde, Deutlich hochgeschraubt wurden auch die Investitionen. Im Jahr 2017 investierte die Baumit Beteiligungen GmbH 48 Millionen Euro, 2018 mit 84 Millionen Euro nahezu das Doppelte. 

© Porr AG

Ende November gab es erstmals seit vielen Jahren nicht so gute Nachrichten aus dem Porr-Konzern von Karl-Heinz Strauss: Der Gewinn würde niedriger ausfallen als erwartet. Grund war hauptsächlich die schwierige Preissituation in Polen, einem Markt, der in der Expansionsstrategie der Wiener eine große Rolle spielte.

Auf der Plusseite steht ein in den letzten fünf Jahren stetiges Wachstum mit vielen strategischen Weichenstellungen, so dass Strauss (2019 Nr. 2 im Ranking) wohl mit Fug und Recht von einem Konsolidierungsjahr sprechen kann.

© picturedesk.com

Seit Anfang Dezember 2019 ist Swietelsky, Österreichs Nummer 3-Baukonzern aus Linz, keine Ges.m.b.H. mehr, sondern eine AG - freilich nicht börsennotiert. Karl Weidlinger wurde damit vom Geschäftsführer zum CEO.

Dieser Modernisierungsschub in der Struktur des Unternehmens ist der Nachvollzug einer ebenso im Inneren stattfindenden Modernisierung des Unternehmens, das für seine Dezentralität bekannt ist. Bis dato ist es Weidlinger (2019 Nr. 4 im SOLID-Ranking) hervorragend gelungen, den Balanceakt zwischen Dezentralität und starker Marke zu schaffen.

© thomastopf.com

Der zweite Vertreter der BIG in den SOLID-Top Ten des Vorjahrs ist Hans-Peter Weiss. Die BIG ist seit dem Sommer in die ÖBAG eingegliedert, was Fragen nach einer verstärkten Einmischung der Politik aufwarf. Weiss verneinte das, "außer dass ich sprichwörtlich Beteiligungsmanagement wahrnehme mit hohem Interesse an unserem Kerngeschäft."

© Habau Group

2017 wechselte Hubert Wetschnig von der Porr zur Habau (Nr. 4 in Österreich) und war dort zunächst technischer Geschäftsführer, sehr bald aber übernahm er den Posten des CEO. Dort bereitet er das Unternehmen nun auf die Zeit nach dem großen Bauboom vor und fährt dafür unter anderem eine Expansionsstrategie Richtung Deutschland.

Dort erzielt die Habau derzeit rund ein Viertel des Umsatzes, während man sich nach einigen Problemen aus Tschechien oder Italien wieder zurück gezogen hat.

© © Astrid Knie

Die Rekordjagd des 2015 aus dem Porr-Konzern komplett ausgegliederten und heuer mit dem Re-Branding fertig gewordenen Immobiliendevelopers UBM lediglich dem Immo-Boom zuzuschreiben, würde Thomas G. Winkler nicht gerecht.

Der auf dem Kapitalmarkt erfahrene Salzburger beweist besonderes Gespür darin, mit einem Team viele mögliche Szenarien auf den Aktien- und Geldmärkten durchzuspielen und adäquat, aber unaufgeregt zu re- und agieren. Das mögen Aktionäre.

© Industriemagazin Verlag GmbH

Last but not least unter den Newcomern ist der seit 2019 amtierende Doka-Österreich-Geschäftsführer Harald Zulehner. Zulehner kommt aus dem Unternehmen selbst und ist ein großer Verfechter der Ventures-Idee, während er gleichzeitig nicht müde wird zu betonen, dass das Rückgrat des Erfolgs des Schalungsherstellers Doka in fairen und langjährigen Kundenbeziehungen besteht.