Mittwoch, 05. Februar 2020 – Morning Briefing

Was Signa mit Globus vorhat – Buwog-Projekt XIX Inside steht kurz vor Start – LafargeHolcim sucht Käufer in Südafrika

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Schweiz/Österreich/Thailand: Globus soll zum Luxuswarenhaus werden – Wien: Buwog plant erstmals Altbau-Neubau-Mix – Schweiz/Südafrika: LafargeHolcim will weiter devestieren

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Was nun passiert

Wie solid gestern berichtet hat, geht die Schweizer Warenhauskette Globus nun tatsächlich an die Signa Gruppe rund um René Benko, zusammen mit der thailändischen Central Group. Der Kaufpreis beträgt über eine Milliarde Franken. Verkäufer ist der Schweizer Einzelhandelsriese Migros, der damit seinen angekündigten Umbau vorantreibt. Unter dem Dach der "European Luxury Department Store Group", zu der bereits KaDeWe, die italienischen Kaufhäuser von Rinascente und Illum in Dänemark zählen, soll Globus ebenfalls zum Luxuswarenhaus werden, gab Signa gestern bekannt. Teil dieser Runde wird auch die derzeitige Leiner-Zentrale auf der Wiener Mariahilfer Straße sein, die in den nächsten Jahren zum "KaDeWe Wien" wird. Die neuen Gesellschafter wollen substanziell in die bestehenden Warenhäuser und die Marke Globus investieren und die Kette im Luxussegment neu ausrichten. Ein Beispiel für das Vorgehen der Gruppe ist etwa das KaDeWe-Warenhaus in Berlin, das gerade bei laufendem Betrieb komplett umgestaltet wurde. (apa/red)

Ein Wiener Melange 

Noch dieses Frühjahr sollen die Bauarbeiten am Projekt XIX Inside im ehemaligen Döblinger Amtshaus in Wien starten. Das Projekt der Buwog beinhaltet 116 Wohnungen mit Kinderspielplatz und einem Stellplatz für jede Wohnung. Es ist das erste Mal, dass eine Wohnhausanlage des Unternehmens ein Mix aus revitalisiertem Altbau und Neubau sein wird. Unter den Wohnungen wird sich auch ein Penthouse finden, Voranmeldungen sind bereits möglich.

Devestition 

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, sucht der Baustoffhersteller LafargeHolcim nach Käufern für sein Südafrika-Geschäft und lässt sich hierbei von Credit Suisse unterstützen. Über genaue Interessenten gibt es noch keine Details, es könnte sich aber um lokale wie auch chinesische Unternehmen handeln. Der Schweizer Konzern hat sich 2019 bereits von seinem Geschäft auf den Philippinen getrennt, 2018 von Malaysia, Singapur und Indonesien. In den letzten Monaten befand sich der Aktienkurs eher im Fall und liegt nun etwa beim Mittel der letzten zwölf Monate. 

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