Mittwoch, 27. Februar 2019 – Morning Briefing

Waagner-Biro Brückenbau findet Investoren – FMA hebt Höchstgrenze im Bausparen – Schweizer Bauindex geht endlich wieder nach oben

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Wien/Deutschland: Unbekannte Investoren wollen Waagner Biro Bridge Systems – Österreich: FMA hebt Höchstgrenze bei Bauspardarlehen – Schweiz: Baubarometer geht erstmals seit fünf Quartalen wieder nach oben

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Zitat des Tages:                                                                         

„Bauunternehmer sind in der Schweiz fast komplett den Nachbarn ausgeliefert, Baugesetz hin oder her.“

Der Schweizer Architekt und Projektentwickler Patrick Müller aus Kriens über ständige Einsprachen, die zumeist von den Nachbarn kommen. Sogar Erpressungen sollen vorkommen. 

Neuanfang? 

Waagner Biro Bridge Systems, die Brückenbau-Gruppe des insolventen Wiener Stahlbauers Waagner-Biro, scheint nun das Interesse einiger deutscher Investorengeweckt zu haben. Gemeinsam mit dem Management wollen sie die Gruppe zu 100 Prozent kaufen, teilte der Vorstand von Bridge Systems gestern, Dienstag, mit. Das Geschäft werde dann weitergeführt. Weder ein Kaufpreis, noch die Identität der Investoren sind bislang nicht bekannt. Das letzte Wort haben nun die Gläubiger.

Höhere Höchstgrenze

Die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde hebt diese Woche die Höchstgrenze des Bauspardarlehens einzelner Bausparer von 180.000 auf 220.000 Euro angehoben. Der Finanzierungsrahmen ist damit um 22 Prozent erhöht. Gleichzeitig wurde die Höchstgrenze für unbesicherte Bauspardarlehen von 25.000 auf 30.000 Euro und der Mindestbetrag für Großbausparverträge von 360.000 auf 440.000 Euro angehoben. Die letzte Anpassung fand 2010 statt.

Schweiz wächst

Fünf Quartale lang hatte sich das Schweizer Baubarometer im Sinken befunden – nun klettert es im ersten Quartal um fünf auf 143 Punkte. Der Index wird von der Credit Suisse zusammen mit dem Schweizerischen Baumeisterverband vierteljährlich erhoben. Laut der Großbank erstreckt sich das Wachstum über alle Sparten. Im Hochbau soll es ein Zuwachs von 5,5, im Tiefbau um 1,4 Prozent sein.  

Unser Lesetipp des Tages: Wo bleibt das digitalisierte Immobilienmanagement?

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