Österreich

Vogewosi-Bauoffensive läuft auf Schiene

Zeitliche Abwicklung und Budget liegen im Plan.

Vorarlberg Österreich Wohnbau

Die Vorarlberger gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft (Vogewosi) baut aktuell 565 Wohnungen. Man liege mit den Projekten gut im Zeit- und Budgetplan, erklärte Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz am Dienstag in seiner Halbjahresbilanz 2017. Für 2016 bezahlt die Vogewosi rund zwei Millionen Euro an Betriebskosten an knapp 11.000 Mieter zurück.

16 schon bezogene Wohnungen in diesem Jahr, 228 im Bau, 100 vor Baubeginn sowie 221 in Bauvorbereitung - der "Baustatus per 30. Juni" wies 565 Wohnungen im Bauprogramm der Vogewosi aus. Lorenz verwies dabei auf die Wohnbauoffensive des Landes, derzufolge bis 2019 pro Jahr 500 bis 600 neue gemeinnützige Wohnungen errichtet werden sollen. Das Budget der Vogewosi für Neubauten beläuft sich im heurigen Jahr auf 34,7 Millionen Euro.

Die Bautätigkeit der Vogewosi erstreckt sich über das ganze Bundesland. Dabei entstehen sowohl klassische Mietwohnanlagen als auch ein Sozialzentrum in Bezau (Bregenzerwald) mit "betreutem Wohnen". In Feldkirch wird eine Wohnanlage gebaut, die anschließend an ein Forschungsprojekt hinsichtlich der Energiekosten optimale Ergebnisse liefern soll. Mit der Gemeinde Silbertal (Bez. Bludenz), wo im Oktober acht Mietwohnungen übergeben werden, ist die Vogewosi nun in 52 der 96 Vorarlberger Gemeinden vertreten.

Im Rahmen der Betriebskostenabrechnung erhalten etwa 10.957 Mieter insgesamt rund zwei Millionen Euro zurück, im Einzelfall bis zu 300 Euro. Die Nachforderungen würden sich großteils auf bis 100 Euro belaufen, sagte Lorenz. Die Mehrkosten resultierten insbesondere aus gestiegenen Ausgaben bei Winterdienst und Gartenpflege. (APA)