Freitag, 18. Januar 2019 – Morning Briefing

Voestalpine schockt Aktionäre – Drei Österreicher im Rennen um EU-Architekturpreis – EHL glaubt an weiteren Preisanstieg

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Österreich/International: Voestalpine mindert Betriebsergebnis um ein Viertel – Österreich/EU: Drei heimische Beiträge auf Shortlist für Mies van der Rohe-Preis – Österreich: Pöltl von EHL glaubt an weiteren Preisanstieg und kann ihn erklären

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Zitat des Tages:

„Das Wichtigste ist eine saubere Übergabe.“

Peter Hötzer, Vizepräsident des österreichischen Grund- und Hausbesitzerbunds Steiermark. Hötzer empfiehlt Mietern wie Vermietern, professionelle Hilfe bei der Übergabe eines Mietobjekts in Anspruch zu nehmen. Durch die Beweissicherung zum Zeitpunkt der Übergabe kann es keine Unklarheiten mehr geben und das Mietverhältnis kann für beide Parteien besser passen. 

Schocker

Das laufende Geschäftsjahr endet für die Voestalpine im März und für dieses wird nur mehr ein Betriebsergebnis von 750 Millionen Euro erwartet – bisherige Prognosen lagen um 25 Prozent höher. Seit dieser zweiten Gewinnwarnung innerhalb eines Geschäftsjahres, die am Mittwochabend ausgesprochen wurde, reagierten gestern, Donnerstag, die Aktionäre entsprechend. Eine Zeit lang hatte die Aktie sogar den schlechtesten Wert im ATX. Als einer der Gründe für das schlechtere Ergebnis wird ein Brand in einem Werk in Texas angegeben. 

Shortlist

Drei österreichische Beiträge sind mit dabei im Rennen um die EU-Auszeichnung Mies van der Rohe-Preis für zeitgenössische Architektur, der mit 60.000 Euro dotiert ist und alle zwei Jahre vergeben wird. 40 Bauten finden sich auf der Shortlist für die Verleihung am  7. Mai in Barcelona – darunter eben auch das Innsbrucker Haus der Musik von ARGE Strolz und Dietrich Untertrifaller Architekten; die Bundesschule Aspern von fasch&fuchs.architekten; und der Wiener Wohnbau Performative Brise- Soleil von StudioVlayStreeruwitz. 

Schon möglich

Laut Franz Pöltl, geschäftsführendem Gesellschafter von EHL Investment Consulting, ist der Preisanstieg für österreichische Immobilien noch nicht zu Ende, eine Stagnation innerhalb des laufenden Jahres könnte aber schließlich einsetzen. Dass, obwohl die Preise bereits 2018 stark gestiegen sind, immer noch reges Interesse an Immobilien herrscht, erklärt Pöltl damit, dass Aktien und Anleihen keine wirklichen Alternativen für Anleger sind.

Unser Lesetipp des Tages: Alles, was Sie über Danube Flats wissen müssen und noch nicht wussten

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