USA

Vielbeachtetes Katerra gibt auf

Dem Construction-Tech-StartUp ist das Geld ausgegangen. Daran knüpfen sich auch einige Fragen an die Bank im Hintergrund.

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Katerra USA Vorfertigung Digitalisierung Construction Tech

Das in Kalifornien ansäßige ConstructionTech-StartUp Katerra streicht nach etwas mehr als fünf Jahren die Segel. Das wurde auf US-amerikanischen Fintech- und Immobilienportalen angekündigt, zb auf theinformation.com und auf therealdeal.com.

Gleichzeitig sind auch die Mitarbeiter (zuletzt ca.2.400 nach einem Höchststand von über 8.000 zu den besten Zeiten) informiert worden, wie zahlreiche diesbezügliche Statusmeldungen auf LinkedIn zeigen.

Katerra war mit der Ambition angetreten, die Baubranche durch massive Vorfertigung und Digitalisierung zu revolutionieren, war aber schon im Vorjahr in große finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das Unternehmen hatte sich zuletzt mit zwei Milliarden Dollar aus dem Softbank Vision Fund finanziert, der seinerseits nach vorangegangenen Fehlinvestitionen in den britisch-australischen Lieferkettenfinanzierer Greensill in die Kritik geraten ist.

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Letztlich scheint sich das Geschäftsmodell als nicht tragfähig genug zu erweisen.