Österreich

Vertragskündigung bei Rheinbrücke: Porr will die gesamte Summe

Während der Bilanzpräsentation der Porr äußerte sich deren CEO Karl-Heinz Strauss auch zum Streit um den Neubau der wichtigen Brücke bei Leverkusen.

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Porr Österreich Deutschland Infrastruktur Karl-Heinz Strauss

Karl-Heinz Strauss sieht eine "freie Kündigung" und sieht daher die Porr als berechtigt, die gesamte vertraglich vereinbarte Summe zu erhalten.

Der 360-Millionen-Euro-Auftrag für die Porr zum Neubau der Rheinbrücke bei Leverkusen war nach längeren Diskussionen rund um die Qualität der Verarbeitung der aus China stammenden Stahlträger in der vergangenen Woche von der Landesgesellschaft Straßen.NRW gekündigt worden.

Porr-CEO Karl-Heinz Strauss sieht darin zum einen "keine großen Auswirkungen auf das Ergebnis der Porr" (bis dato wäre alles bezahlt worden, es gehe nun um jeweils ca. 40- bis 50 Millionen Euro pro Jahr bis zur Fertigstellung, in Summe etwa zwei Drittel des Vertragsvolumens).

Zum anderen "interpretieren wir das als freie Kündigung - das heißt, es steht uns die volle Vertragssumme zu". Rechtlich sei die Porr dafür "sehr gut aufgestellt", prinzipiell sei die Sache "von Anfang an ein Kampf" gewesen.

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