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Übernahmetauziehen um Sika geht weiter

Saint-Gobain gibt nicht auf. Näheres zum Übernahmestreit lesen Sie hier.

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Der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain hält nach jahrelangem Streit um die Übernahme der Schweizer Bauchemiefirma Sika an dem Vorhaben fest. Die Vereinbarung zum Kauf der Sika-Stimmrechtsmehrheit wurde bis zum 30. Juni 2018 verlängert, teilte Saint-Gobain am Donnerstag mit. Danach bestehe die Option, den Vertrag mit der Sika-Gründerfamile Burkard bis Ende 2018 auszuweiten.

"Diese weitere Verlängerung des Verkaufsvertrages zeigt einmal mehr die Übereinstimmung zwischen der Familie Burkard und Saint-Gobain sowie deren felsenfeste Entschlossenheit", erklärten die Franzosen.

Sika wehrt sich seit mehreren Jahren gegen die Übernahme durch Saint-Gobain. Der Ausgang der Auseinandersetzung hängt von einem Gerichtsverfahren ab, dessen Urteil in den kommenden Wochen erwartet wird. "Die erneute Vertragsverlängerung unterstreicht den Willen und das gegenseitige Vertrauen beider Parteien, diese Transaktion erfolgreich abschließen zu können", erklärte Familiensprecher Urs Burkard. (APA)