Fotostrecke

U-Bahn-Bau vor 45 Jahren und heute

Vor genau 45 Jahren begannen in Wien am Karlsplatz die Arbeiten an der neuen U-Bahn. Hier historische Aufnahmen vom Bau 1969 - und Bilder einer großen Baustelle auf der Linie U1 heute.

Österreich
Bild 1 von 27
© Industriemagazin Verlag GmbH Heute ist die U-Bahn aus dem Alltag in Wien nicht mehr wegzudenken. Das Netz ist rund 80 Kilometer lang und es wird ständig weiter ausgebaut. Heuer im Herbst feiern die Wiener Linien Geburtstag - den Baubeginn der U-Bahn vor genau 45 Jahren am Karlsplatz.
Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Heute ist die U-Bahn aus dem Alltag in Wien nicht mehr wegzudenken. Das Netz ist rund 80 Kilometer lang und es wird ständig weiter ausgebaut. Heuer im Herbst feiern die Wiener Linien Geburtstag - den Baubeginn der U-Bahn vor genau 45 Jahren am Karlsplatz.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Herbst 1969 starteten die Arbeiten an den ersten drei U-Bahnlinien. Zu diesem Jubiläum haben die Wiener Linien ein paar historische Aufnahmen veröffentlicht. Heute eine Seltenheit: Fotos von Baustellen der 1960er Jahre. Im Bild: Der Antransport der Schildvortriebsmaschine für den Tunnelbau am Karlsplatz.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Vorfeld von diesem Riesenprojekt lieferte der Bau der Unterpflaster-Straßenbahn "Ustrab" wertvolle Erfahrungen im Tunnelbau unter der Stadt. Denn schon in den 1960er-Jahren wurde die Straßenbahn unter die Erde verlegt. Die Unterpflasterstraßenbahn - kurz Ustrab - konnte allerdings die drängenden Verkehrsprobleme der Bundeshauptstadt nicht wirklich lösen.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Also fasste der Wiener Gemeinderat im Jahr 1968 den Beschluss zum Bau einer U-Bahn. Ein Jahr später ging es los. Im Bild die Tunnelarbeiten am Karlsplatz.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Am 03. November 1969 starteten die Bauarbeiten. Konkret beinhaltete das Grundnetz die Neubaulinie U1, die U2, die aus der Tunnelstrecke der Ustrab-Linie 2 hervorging, und die Linie U4, die auf der ehemaligen Wiental- und Donaukanallinie der Stadtbahn beruht. Im Bild: Der Blick in die Tunnelröhre am Karlsplatz.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild: Die Einhebung eines Silberpfeiles per Kran für Probefahrten im Jahr 1973.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Täglich sind rund 1,5 Mio. Menschen mit den unterschiedlichen Zügen, also mit Silberpfeilen, V-Wägen oder U6-Garnituren, unterwegs. Im Bild: Bauarbeiten am Karlsplatz.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild: Die Großbaustelle am Karlsplatz zur Errichtung von Station und Tunnelanlagen.
© Industriemagazin Verlag GmbH
In Wien müssen Fahrgäste der U-Bahn keineswegs auf einen Ausblick verzichten: Auf zahlreichen Streckenteilen sindie Wagen auch oberirdisch unterwegs. Im Bild: Probebetrieb auf der U4 im Jahre 1976.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild: Die Eröffnung des ersten Teilabschnitts der U1 im Februar 1978.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Heute ist auf der Strecke der U1 wieder richtig viel los - tief unter der Erde röhren wieder die Bagger. Mehr dazu gleich.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Derzeit umfasst das Netz der Wiener U-Bahn 104 Stationen. Und es kommen gerade wieder neue dazu. Im BIld: Stadträtin Renate Brauner, zuständig für die öffentlichen Personenverkehrsmittel, und Eduard Winter, Geschäftsführer der Wiener Linien, machen mit Testimonials Werbung für die Abstimmung der Farben für die neuen Linien.
© Industriemagazin Verlag GmbH
So soll das Netz in einigen Jahren aussehen.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Hier ein Blick auf die zwei Linien, auf denen in nächster Zeit am meisten gearbeitet wird: Die U2 und die U5.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Doch zur Zeit ist im Süden von Wien am meisten los - auf der Großbaustelle der Verlängerung der U1. Im Bild die Arbeiten an der neuen Tunnelröhre auf der Baustelle Troststraße. Folgend Bilder vom Oktober 2014.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild die Arbeiten an der neuen Tunnelröhre auf der Baustelle Troststraße. Ab 2017 wird die U1 von Leopoldau bis nach Oberlaa fahren und damit vor allem die Bewohnern von Favoriten ein Stück näher an die Innenstadt rücken.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild die Arbeiten an der neuen Tunnelröhre auf der Baustelle Troststraße. Insgesamt wächst die U1 in den nächsten Jahren vom Reumannplatz um 4,6 km und fünf Stationen. Mit 19,2 km ist sie dann die längste U-Bahnlinie Wiens.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Seit Jänner 2014 laufen die Arbeiten an der Velängerung der U-Bahn auch an den oberirdisch gelegenen Station und Strecken. Im Bild die Arbeiten an der neuen Tunnelröhre auf der Baustelle Troststraße.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Die Bauleute wissen: sie werken an einem Bauwerk, ...
© Industriemagazin Verlag GmbH
... das in die Geschichte der Stadt eingeht.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild die Baustelle Troststraße etwa auf der Höhe der neuen Station. Hier einige Details zu diesem Bauprojekt: Die Investitionen betragen ca. 600 Millionen Euro.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild die Baustelle Troststraße. Fünf Stationen kommen neu hinzu: Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse, Neulaa, Oberlaa.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Im Bild die neue Tunnelröhre der U1, bevor Gleise verlegt werden.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Hier ist die neue Tunnelröhre schon fast fertig. Der Zeitplan: Die Vorarbeiten begannen schon Ende 2010. Der U-Bahnbau startete im Frühjahr 2012.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Auf diesem Abschnitt ist die neue Tunnelröhre fertig. Die Gleisverlegung hat begonnen. Stand: Oktober 2014.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Noch einmal der Bauabschnitt Troststraße.
© Industriemagazin Verlag GmbH
Hier ist die neue Tunnelröhre noch im Rohbau. 2017 soll die neue Linienführung der U1 fertig sein. In dem Jahr darauf geht der Bau tief unter der Stadt mit den Arbeiten an der U5 wieder weiter.