Österreich

Swietelsky in AG umgewandelt

Karl Weidlinger ist der Vorstandsvorsitzende der in den letzten Jahren stark gewachsenen Firma.

Swietelsky Österreich Karl Weidlinger

Der Vorstand der neuen Swietelsky AG v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Walter Pertl (Ausland), Adolf Scheuchenpflug (Finanzen), Dipl.-Ing. Karl Weidlinger (Vorstandsvorsitzender), Peter Gal (Bahnbau)

Die positive Entwicklung der letzten Jahre führte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zu einer Bauleistung von mehr als 2,8 Mrd. Euro und einem Personalstand von rund 10.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. "Vor dem Hintergrund dieses stetigen Wachstums ist die seitens der Eigentümer beschlossene und nun auch im Firmenbuch eingetragene Rechtsformänderung ein Beitrag, die organisatorischen und rechtlichen Strukturen von SWIETELSKY für zukünftige Herausforderungen optimal zu gestalten", betont Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Günther Grassner.

Die Änderung der Rechtsform werde keine Auswirkungen auf die Eigentümerstruktur bzw. die Zusammensetzung der Eigentümer und deren Beteiligungsverhältnisse haben. Demzufolge sei auch keine Börsennotierung von Aktien vorgesehen, bestätigt Grassner.

Für die Mitarbeiter ergeben sich keinerlei Auswirkungen auf bestehende Verträge oder Betriebsvereinbarungen. Ebenso wenig hat die Änderung der Rechtsform Auswirkungen auf Umfang oder Zusammensetzung der Belegschaft. Die laufenden Verträge des Managements bleiben aufrecht. Die Geschäftsführer der vormaligen Swietelsky Baugesellschaft m.b.H., Peter Gal, Dipl.-Ing. Walter Pertl, Adolf Scheuchenpflug und Dipl.-Ing. Karl Weidlinger wurden zu Mitgliedern des Vorstandes in der neuen Swietelsky AG bestellt und Karl Weidlinger zum Vorstandsvorsitzenden ernannt.

Die Änderung der Rechtsform erlangte durch die Eintragung im Firmenbuch am 04.12.2019 Gültigkeit. Zur wirtschaftlichen Entwicklung bei SWIETELSKY im laufenden Geschäftsjahr bestätigt Vorstandsvorsitzender Karl Weidlinger: "Unter aktuellen konjunkturellen Bedingungen ist es unser vorrangiges Ziel, das erhebliche Wachstum der letzten Jahre zu konsolidieren. Wir streben dabei eine Rentabilität im Durchschnitt der letzten drei Wirtschaftsjahre an und behalten eine solide sowie nachhaltige Unternehmensentwicklung weiterhin im Fokus. Die aktuellen Aussichten bewerten wir – auch aufgrund hoher Auftragsbestände – weiterhin positiv."