Freitag, 02. August 2019 – Morning Briefing

Superniedrigenergie-Haus macht Anfang in Graz – Strabag mit wichtiger Rolle im BIM-Kompetenzzentrum – Mai im deutschen Bau war geschäftiger

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Graz: 65 Gemeindewohnungen entstehen, Holzbau macht Anfang – Österreich: Strabag übernimmt Schwerpunkt im BIM-Kompetenzzentrum – Deutschland: Mehr Arbeit, mehr Umsatz und höhere Preise im Jahresvergleich

Von
morning briefing Deutschland BIM Strabag Bauwirtschaft

Zitat des Tages:

„Der Gebäudebereich ist für über ein Drittel des Energieverbrauchs in Österreich verantwortlich und daher ein wichtiger Hebel, um die Klimaschutzziele der Republik zu erreichen.“

Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek zum Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Für die sechste Auflage des Awards wurden 50 Einreichungen gezählt, jetzt steht die Shortlist von 17 Projekten. Im Oktober werden die Preisträger verkündet. 

Aller Anfang ist Holz

65 Gemeindewohnungen sollen im Grazer Stadtteil Liebenau entstehen, in Zusammenarbeit der stadteigenen Wohnen Graz und dem Bauträger enw. Den Anfang macht ein Holz-Wohnbau in Superniedrigenergie-Bauweise. Die insgesamt vier Häuser sollen elf Millionen Euro kosten und bis 2022 fertig sein.

Grundsatzarbeit

Das neue BIM-Kompetenzzentrum hat es sich zum Ziel erklärt, eine bundeseinheitliche Anwendung für BIM zu konzipieren. Die Aufgabe wurde in sechs Schwerpunkte aufgeteilt, einer davon betrifft den Verkehrswegebau. Diesen Schwerpunkt hat jetzt die Strabag federführend übernommen. Laut Strabag-Projektleiter Jürgen Litsch ist noch viel Grundsatzarbeit nötig – es gilt erst einmal zu definieren, „welche Projektdaten in BIM-Modelle einfließen müssen“. 

Mehr Arbeit, Umsatz und Kosten

Deutsche Bauunternehmen – Hoch- und Tiefbau zusammengenommen – haben im Mai um sieben Prozent mehr an Stunden gearbeitet als im Vorjahreszeitraum. Im Mai 2018 haben allerdings auch zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung gestanden. Im Jahresvergleich stiegen die Umsätze der Bauunternehmen im Mai um 13 Prozent, von Januar bis Mai um gut 16 Prozent. Die Preise stiegen gleichzeitig um sechs Prozent. 

Unser Lesetipp des Tages: Zukäufe treiben Ergebnis von Europas größtem Baukonzern nach oben

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