Österreich

Strache-Video: Strabag-Schädigung geplant

Im der SZ und dem "Spiegel" zugespielten Video mit dem Vizekanzler findet sich eine auch für die Bauwirtschaft brisante Passage - noch dazu mit einem falschen Namen.

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Strabag Österreich Ibizagate

In dem Video, das am Freitagabend (17.5.) um 18:00 an die Öffentlichkeit kam und auf das es zum Zeitpunkt dieses Artikels noch keinen offiziellen Reaktionen einer der beiden Regierungsparteien ÖVP bzw. FPÖ gibt, ist unter anderem davon die Rede, dass die vermeintliche russiche Oligarchentochter für ihre finanzielle Hilfe auch für den Fall einer durch sie unterstützten Regierungsbeteiligung der FPÖ mit öffentlichen Aufträgen rechnen dürfe.

Explizit geht es dabei um die Bauwirtschaft.

Von Vizekanzler Strache ist auf dem Video zu hören: "Nehmen wir die Strabag, das Thema Autobahnen. Das Erste in einer Regierungsbeteiligung, was ich dir zusagen kann, ist: der Haselsteiner kriegt keine Aufträge mehr."

Abgesehen davon, dass Hans-Peter Haselsteiner nicht mehr CEO der Strabag, sondern lediglich Teilhaber ist, zeigt sich hier eine eindeutige Absicht, die mit dem öffentlichen Vergaberecht nicht vereinbar ist.