Österreich

Strabag offiziell als Ausführender der britischen HS2 bestätigt

Nach erfolgreicher Absolvierung der Stufe 1 kann das Konsortium nun an Stufe 2 des Milliardenprojekts weiter arbeiten.

Strabag Österreich Großbritannien Infrastruktur

Eine zwar erwartete, aber dennoch gute Nachricht vor allem in diesen Zeiten für Strabag-CEO Thomas Birtel: das Prestigeprojekt HS2 (SOLID berichtete bereits) geht nun weiter.

Die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke HS2 in Großbritannien, die in der ersten Phase auf einer Länge von 225 km London und Birmingham verbinden wird, nimmt weiter Fahrt auf. Das Joint Venture aus Strabag, Skanska und Costain, an dem Strabag 32 % hält, hat heute vom Auftraggeber High Speed Two (HS2) Ltd grünes Licht für die Stufe 2, die Realisierung der beiden südlichen Streckenlose S1 und S2 mit einer Gesamtlänge von knapp 26 km, erhalten. 

Der Auftrag umfasst die Planung und den Bau der Euston-Tunnel und Tunnelzufahrten sowie der Northolt-Tunnel. In der bisherigen Stufe 1 war das Joint Venture mit der Planung und Arbeitsvorbereitung (inkl. Kalkulation und Ermittlung des Leistungsumfangs) für die Ingenieur­bauarbeiten beauftragt. Der heute erteilte Auftrag bedeutet den Übergang von Planungs- und Vorbereitungsarbeiten zu detailliertem Design und Bauausführung.

„Trotz der besonderen Herausforderung, die die Coronavirus-Krise für uns alle bedeutet, freuen wir uns, dass der nächste Schritt für die Realisierung dieses komplexen Infrastrukturprojekts eingeleitet wurde. Der Vertrag gibt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sicherheit in diesem derzeit unsicheren Umfeld. Im Rahmen eines partnerschaftlichen Vertragsmodells wird unser Joint Venture nun alles daransetzen, nach der Planung und Vorbereitung auch die Bauausführung erfolgreich umzusetzen“, sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist zwar der Baustellenbetrieb für alle nicht essenziellen Arbeiten derzeit ausgesetzt. Das rd. 400-köpfige Joint Venture-Team arbeitet jedoch in Telearbeit intensiv weiter an der detaillierten Planung und Vorbereitung und ist bereit, die Arbeiten vor Ort schnell wieder aufzunehmen, sobald dies möglich ist.

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