Österreich

Strabag baut an Flusskraftwerk in Tirol mit

Lesen Sie hier, was die Strabag genau macht.

Österreich Strabag

Im österreichisch-schweizerischen Grenzgebiet in Tirol entsteht bis 2020 ein insgesamt 460 Mio. Euro teures Flusskraftwerk. Die Gemeinschaftskraftwerk Inn GmbH hat nun ein Konsortium rund um die Strabag mit den Vortriebsarbeiten am Triebwasserweg Maria Stein in Pfunds beauftragt. Die Teilauftragssumme werde nicht genannt, sagte eine Strabag-Sprecherin heute, Dienstag, zur APA.
 
"Im Wesentlichen ist das nur ein kleiner Teilauftrag, es geht nur um einen Stollen", erklärte die Unternehmenssprecherin. Der Bauriese führt die Arbeiten gemeinsam mit den beiden österreichischen Unternehmen Jäger Bau GmbH und G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H. durch. Das Baukonsortium stelle die verbleibenden 19 von insgesamt 22 Kilometer Stollen mit einem Durchmesser von 6,5 Metern her.
 
An dem Wasserlaufkraftwerk, das den Angaben zufolge nach der Fertigstellung mit über 400 GWh wesentlich zur Stromautonomie Tirols beitragen soll, ist der landeseigene Tiroler Energieversorger Tiwag zu 76 Prozent beteiligt, die Engadiner Kraftwerke halten 14 Prozent und der Verbund 10 Prozent. (APA)