Montag, 05. August 2019 – Morning Briefing

Strabag-Aktie unter wie über Durchschnitt – Woher kommt Vonovia-Gewinnsteigerung? – Warum Österreicher Job wechseln würden

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Österreich: Wie steht es um die Aktie der Strabag? – Deutschland/Europa: Vonovia bezieht deutlich mehr Miete – Österreich: Neue Kompetenzen sind Arbeitsnehmern wichtiger als mehr Gehalt

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Zitat des Tages:

„Wenn man plötzlich 13 000 oder 15 000 Wohnungen genehmigen würde, schafft das die Bauwirtschaft gar nicht“, 

sagt Peter Tschentscher, Bürgermeister von Hamburg. Daher seien für ihn auch in den nächsten Jahren nicht mehr als 10.000 Wohnungen pro Jahr zu genehmigen. Der kontinuierliche Bau ist seiner Meinung nach aber der einzige Weg, den Markt zu entlasten.

Bullig oder bärig?

Bei den Aktien der Strabag liegt das Verhältnis zwischen Dividende und Kurs derzeit nicht nur bei 4,47, sondern damit auch um 2,41 Prozent über dem Durchschnitt anderer Unternehmen aus der Baubranche. Das ergibt eine Berechnung des Portals Aktiencheck. Das ganze Jahr in Betracht gezogen, liegt die Rendite der Strabag-Aktie allerdings 14 Prozent unter dem Schnitt aller Aktien aus dem Sektor Industrie und fast 14 Prozent unter dem Schnitt der Branche Bauwesen.

400.000 Mieten

Der deutsche Immobilienkonzern Vonovia hat im ersten Halbjahr 2019 eine Gewinnsteigerung von 13 Prozent auf 609 Millionen Euro verbucht. Das Plus lag leicht über den Erwartungen. Das wird vor allem durch steigende Mieten und Zukäufe im Ausland erklärt. Vonovia gehören über 400.000 Mietwohnungen in Europa, die Mieteinnahmen stiegen dieses Jahr bereits um fast 14 Prozent. Das ergibt Einnahmen von einer Milliarde Euro. Der Leerstand bei Vonovia ist gering. 

Geld regiert doch nicht die Welt 

Laut aktuellem Bewerber-Index des Personalberaters Michael Page bewerten österreichische Arbeitnehmer die Wirtschaftslage und den derzeitigen Arbeitsmarkt als überwiegend positiv. Der Blick auf den zukünftigen Arbeitsmarkt und die Aussicht, schnell einen neuen Job zu finden, wird weniger gut eingestuft. Die Befragung hat außerdem ergeben, dass nur knapp ein Viertel den Job für mehr Gehalt wechseln würde – beruflicher Weiterentwicklung und neuen Kenntnissen wird hier mehr Bedeutung zugemessen. 

Unser Lesetipp des Tages: Ist die geplante Smart City für Toronto ein zu gewagtes Experiment?

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