Tipps für Unternehmer

So networken Sie richtig!

Warum viele Visitenkarten ein No-Go sind und was Sie innerhalb einer Woche nach dem Kennenlernen befolgen müssen. Mit diesen Tipps geht Ihr Networking so richtig auf!

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Qualität, nicht Quantität

Wenn Sie sich an einem Abend einigen wenigen Personen ausführlich widmen anstatt allen Anwesenden je ein bisschen, haben Sie im Endeffekt mehr davon! Diesen Personen bleiben Sie als aufmerksam in Erinnerung und niemand, mit dem Sie nicht das Gespräch gefunden haben, wird es Ihnen nachtragen. Mit einem dicken Stapel Visitenkarten nach Hause zu gehen, bedeutet also noch keinen gelungenen Abend.

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Qualität, nicht Quantität

Wenn Sie sich an einem Abend einigen wenigen Personen ausführlich widmen anstatt allen Anwesenden je ein bisschen, haben Sie im Endeffekt mehr davon! Diesen Personen bleiben Sie als aufmerksam in Erinnerung und niemand, mit dem Sie nicht das Gespräch gefunden haben, wird es Ihnen nachtragen. Mit einem dicken Stapel Visitenkarten nach Hause zu gehen, bedeutet also noch keinen gelungenen Abend.

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Ihr Körper spricht für Sie

Dass Körpersprache ungemein viel zum persönlichen Auftritt beiträgt, ist allgemein bekannt – dennoch achten viele Menschen immer noch nicht darauf, wie ihre Gebärdung das Gegenüber beeinflussen kann. Versuchen Sie sich in Erinnerung zu rufen, die Arme möglichst nicht zu verschränken, um weder Ablehnung noch Unsicherheit zu kommunizieren. Wenn Sie in einer Gruppe stehen, öffnen Sie diese eher als eng beisammen und verschlossen zu stehen. Wer weiß, welch wichtige Personen so den Weg in Ihr Gespräch finden!

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Nicht verkaufen

Klar networken Sie auch für Ihr Unternehmen – doch das sollte nicht beim allerersten Gespräch augenfällig werden. Hören Sie Ihrem Gegenüber zu, finden Sie Gemeinsamkeiten heraus, bauen Sie so eine Beziehung auf. Einen Deal schlägt man nicht beim ersten Kennenlernen vor. Ivan Misner beschreibt hier passend drei Beziehungsphasen: Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit, Rentabilität. Fragen Sie sich selbst vor jedem geschäftlichen Vorstoß, ob Sie wirklich bereits die dritte Phase erreicht haben.

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Dran bleiben

Wenn Sie all das geschafft haben – wenn Sie gelächelt und gut zugehört und mit einigen wenigen, doch vielversprechenden Visitenkarten Ihren Rückzug angetreten haben – dann geht es um die Pflege Ihrer neuen Bekanntschaften. Hier wird gerne die 24/7/30-Formel empfohlen. Innerhalb von 24 Stunden sollten Sie sich bei Ihrem neuen Kontakt kurz melden – per SMS oder E-Mail am besten. So bleiben Sie in Erinnerung. Innerhalb von sieben Tagen verknüpfen Sie sich mit der Person in einem sozialen Netzwerk. Wählen Sie eines, das die andere Person offenbar häufig benutzt, das aber auch Ihnen selbst zusagt. Und innerhalb von 30 Tagen schließlich schlagen Sie ein Treffen vor. Wichtig bei allen drei Kontaktaufnahmen: Es geht um die Pflege der neuen Beziehung – nicht um das schnelle Abschließen eines Deals!

Aber Networking kann und muss noch viel mehr. Deswegen geht es hier morgen weiter mit dem Kontakt zwischen den Generationen!