Dienstag, 16. April 2019 – Morning Briefing

Sanierung schuld am Feuer von Notre Dame? – Mehr Vermögen dank Immobilien – Top 3 Transaktionen alle in Tirol

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Paris: Späte Renovierungsarbeiten in Zusammenhang mit Brand gebracht – Deutschland: Vermögen dank gestiegener Immopreise gestiegen – Österreich: Grundstücksverkäufe analysiert

Von

Zitat des Tages:

„Ihr Vorteil liegt darin, dass sie nicht gepflegt werden müssen.“

Andreas Lichtblau von Wildes Moos, einem Wiener Unternehmen für begrünte Innenwände. Die Nachfrage würde steigen, besonders nach Mooswänden. Auf die Luftfeuchtigkeit sollen sie weniger große Auswirkungen haben, dafür aber auf die Akustik. Und hübsch anzusehen sind sie natürlich auch.

Notre Dame de Feu 

Bei Sanierungsarbeiten könnte es zum Brand der Kathedrale Notre Dame de Paris gekommen sein. Das Feuer ist gestern Abend ausgebrochen und mittlerweile gelöscht. Dabei kam die 93 Meter hohe Kirchturmspitze zum Einsturz. Die jüngsten Renovierungsarbeiten waren sehr aufwändig und die ersten umfassenden seit dem 19. Jahrhundert. Für die kommenden Jahre waren noch 150 Millionen Euro an Restaurierung für die bröckelnde Fassade vorgesehen, berichten einige Medien. Vier Millionen jährlich sollten dafür vom Staat kommen. Für den Wiederaufbau nach dem Feuer versprach nun die französische Milliardärsfamilie Pinault bereits 100 Millionen Euro, die Unesco spricht ebenfalls von Unterstützung. 

Die Rolle der Immobilien

Laut einer aktuellen Studie der deutschen Bundesbank sind die Vermögen in Deutschlang im Schnitt gestiegen. Doch auch die Verteilung wurde unter die Lupe genommen: Den zehn reichsten Haushalten gehören demnach 55 Prozent des Nettovermögens im Land. 2014 waren es noch 60 Prozent. Besonders die Nettovermögen von Immobilienbesitzern haben sich erhöht, eine Folge der gestiegenen Immobilienpreise. Immobilienbesitz trifft auf 44 Prozent der Haushalte zu. Zum Vergleich: in Italien sind es 70, in Spanien gar 80 Prozent. 

Wo wer was

Eine gemeinsame Analyse der Plattform willhaben und dem Wiener Immobiliendaten-Unternehmen Immounited ergibt, wo in Österreich im vierten Quartal 2018 die meisten Immobilien und grundstücke verkauft wurden. In absoluten Zahlen liegen die Bezirke Graz, Feldkirch und Wien Favoriten voran; gemessen an den Einwohnerzahlen Feldkirch, Rust und Krems Stadt. Die drei teuersten Verkäufe waren mit 4,4, dann sechs und schließlich sieben Millionen Euro alle in Kitzbühel. In Wien war die teuerste Transaktion mit vier Millionen eine Dachgeschoßwohnung im ersten Bezirk. 

Unser Lesetipp des Tages: Warum wachsen Flughäfen auf der ganzen Welt?

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