Dienstag, 26. März 2019 – Morning Briefing

Rückgang im Zürcher Bauboom – Investiert Berlin groß ins Straßennetz? – Ruth Becher gegen Straffreiheit bei Mietwuchern

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Zürich: Plus und Minus in Baubranche – Berlin: 50 Milliarden fürs Straßennetz – Österreich: Becher (SPÖ) bringt Antrag gegen Mietwucher ein

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Zitat des Tages:

„Wien ist etwas strenger, wird aber immer gelobt, wenn etwas passiert.“

Hans-Jürgen Tempelmayr von der MA37 (Baupolizei) über das Nachrüsten von Balkonen und die Sorgfalt seiner Magistratsabteilung diesbezüglich. Besonders straßenseitig sind Balkone sehr schwer zu bekommen – unter anderem, weil alle Miteigentümer eines Hauses einverstanden sein müssen.

Zürcher Bauboom

2018 ging der Zürcher Bauboom von 2017 weiter – laut dem Schweizerischem Baumeisterverband mit einem Plus von 14,4 Prozent von 3,51 auf 4,01 Milliarden Franken. Der Auftragseingang stieg um 9,4 Prozent auf 3,75 Milliarden Franken. Zum Jahresende hin aber zeigte sich eine Abflachung in Zürich. In der zweiten Hälfte 2018 machte der öffentliche Hochbau sogar ein Minus von 34,6 Prozent, die Aufträge gingen hier um 36,7 Prozent zurück. 

Berliner Investitionen 

Berlin will bislang unbestätigten Berichten zufolge von 2020 bis 2029 rund 50 Milliarden Euro in das Schienennetz der Deutschen Bahn investieren. Im Rahmen dieses Zehn-Jahres-Plans würden damit die jährlichen Investitionen von derzeit 3,5auf 4,6und später sogar 5,6 Milliarden Euro pro Jahr ansteigen. 

Österreicher Straffreiheit

Bautensprecherin Ruth Becher von der SPÖ brachte nun einen Antrag gegen die "Straffreiheit für Mietwucher" ein. Es soll Vermietern nicht mehr möglich sein, zu hohe Mieten anzusetzen und außer einer möglichen Rückzahlung nichts zu befürchten zu haben. Dadurch gebe es nämlich nach der Rückzahlung an einen Mieter keinen Hinderungsgrund für den Vermieter, beim nächsten die Miete wieder zu hoch anzusetzen. 

Unser Lesetipp des Tages: Unklarheit über Österreichs Seidenstraßen-Engagement

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