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Rekordinvestitionsjahr am Immobilienmarkt

2017 erfolgten viele Riesentransaktionen am europäischen Immomarkt.

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In europäische Immobilien ist im Vorjahr eine Rekordsumme von 286 Milliarden Euro (plus 9,3 Prozent) investiert worden, errechnete der Immobilienberater CBRE. Die stärksten Märkte waren Großbritannien und Deutschland mit 72 bzw. 57 Milliarden Euro. Auch in Österreich erreichte das Investmentvolumen einen Höchststand von 4,8 Milliarden Euro.

2017 gab es besonders viele großvolumige Transaktionen. Im Vereinigten Königreich etwa, wo um 11,6 Prozent mehr Geld in Gebäude gesteckt wurde, wechselte das Hochhaus "The Walkie Talkie" in der Londoner Finanz-City für 1,28 Milliarden Pfund (1,44 Milliarden Euro) den Besitzer, der Wolkenkratzer "The Ceesegrater" wurde für 1,15 Milliarden Pfund verkauft.

Rekordvolumina wurden auch in Skandinavien, Italien und den Niederlanden verzeichnet, so CBRE am Dienstag in einer Aussendung. Dominiert wurde der Immobilieninvestmentmarkt von Portfoliotransaktionen und Unternehmensakquisitionen. Im Bereich Industrie und Logistik stieg das Investmentvolumen 2017 um ganze 67 Prozent auf 42,5 Milliarden Euro. Große Steigerungen gab es auch bei Hotels (um 17,5 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro) sowie Büros (um 4,4 Prozent auf 114,5 Milliarden Euro).

"In allen großen europäischen Städten werden die Topprodukte knapp, was zu einem Rekordtief bei den Renditen führt. Nach wie vor fließt viel Kapital in Immobilien, da diese gegenüber anderen Assetklassen für Investoren interessanter sind", so CBRE-Experte Jonathan Hull. (APA)