Österreich

Porr-Aktie nach großem Umsatzsprung fünf Prozent im Plus

Lesen Sie, was Porr-Chef Karl-Heinz Strauss daraus an Schlüssen zieht.

Porr Österreich Bilanz Karl-Heinz Strauss

Die Aktien des heimischen Baukonzerns Porr legten nach Zahlenvorlage für das erste Halbjahr um 5,26 Prozent auf 29,00 Euro zu. Mitte August standen die Porr-Aktien noch bei 30,20 Euro. Seit Jahresbeginn verloren sie allerdings 1,5 Prozent. Die am Mittwoch präsentierten Ergebnisse dürften die Porr-Anleger in Kauflaune gebracht haben. Der Wiener Konzern konnte in der ersten Jahreshälfte 2018 seinen Umsatz um mehr als ein Viertel, um 452 Mio. Euro auf 2,2 Mrd. Euro.

Unterm Strich blieb der Gewinn im einstelligen Millionenbereich. Das Periodenergebnis erhöhte sich um 2,7 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie stieg von 0,5 auf 0,14 Euro.

Das Unternehmen sprach in der Mitteilung am Mittwoch von einem soliden Ergebnis und bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr 2018. "Wir streben weiterhin ein ausgewogenes Wachstum an", erklärte der Vorstand rund um CEO Karl-Heinz Strauss im Halbjahresbericht.

Porr hat nach wie vor einen gut gefüllten Auftragspolster. Der Auftragsbestand von 6,53 Mrd. Euro sei "eine hervorragende Ausgangsbasis, um neue Projekte nur selektiv hereinzunehmen", so der Vorstand. Der Auftragseingang allerdings lag mit 2,62 Mrd. Euro knapp 10 Prozent unter dem des Vorjahresniveau.

Die Produktionsleistung stieg um 22 Prozent auf 2,46 Mrd. Euro. Rund 40 Prozent entfielen auf Österreich, gefolgt von Deutschland mit 30 Prozent und Polen mit 11 Prozent. "Unter Annahme eines stabilen Marktumfelds sowie auf Basis des hohen Auftragsbestands erwartet der Vorstand 2018 eine Produktionsleistung von zumindest 5 Mrd. Euro" - das wäre eine Steigerung um 5,5 Prozent gegenüber 2017, wie es im Ausblick heißt. (APA)