Österreich

Nun doch keine FFP2-Maskenpflicht am Bau

Nach klärenden Gesprächen zwischen Sozialpartnern und Ministerium bleibt die bisherige Regelung aufrecht.

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Wie SOLID gestern berichtete, hat eine Unklarheit im Verordnungsentwurf des Gesundheitsministeriums im Bezug auf die Anti-Corona-Vorkehrungen im Freien viel Staub aufgewirbelt. Bauindustrie, -gewerbe und -gewerkschaft hatten unisono aufgeschrieen und der Bauindustrie-Vorsitzende Peter Krammer (Strabag) mögliche Konsequenzen mit "DUmm, lästig und massive Mehrkosten" beschrieben.

Nach einem Telefonat von GBH-Chef Josef Muchitsch mit dem Ministerium gab es nun Entwarnung, die bisherige Regelung bleibt aufrecht: "Unter Punkt 4 - Arbeiten im Freien – unseres Maßnahmenkataloges wird darauf hingewiesen, dass bei Arbeiten im Freien ein Mund-Nasen-Schutz (keine FFP 2-Maske) nur bei Unterschreiten von 2 m Mindestabstand zu tragen ist."

Krammer sagte danach zu SOLID: "Wir haben uns innerhalb der Sozialpartnerschaft gegenüber dem Ministerium immer bemüht, verantwortungsvolle und umsetzbare Regelungen zu vereinbaren. Das hat bis dato immer funktioniert. Die Infektionszahlen sind in der gesamten Bauwirtschaft ausgesprochen gering. Darüberhinaus testen wir auf unseren Baustellen unsere Mitarbeiterschaft, soweit möglich, regelmäßig und werden das noch weiter intensivieren."