Deutschland

Nordamerika-Geschäft treibt Hochtief an

Aber auch Europa läuft gut für Deutschlands größten Baukonzern. Wie gut, das lesen Sie hier!

Hochtief Deutschland USA Bilanz

Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes

Gut laufende Geschäfte vor allem in Nordamerika haben dem deutschen Baukonzern Hochtief im zweiten Quartal zu einem Gewinnplus verholfen. Aber auch das Europa-Geschäft entwickelte sich besser, während die australische Tochter Cimic auf der Stelle trat. Der Überschuss kletterte im Jahresvergleich um 14 Prozent auf knapp 151 Mio. Euro, teilte die börsennotierte Gesellschaft am Dienstag mit.

Bereinigt um Sondereffekte legte der Gewinn auf 164 Mio. Euro zu. Zum Überschuss steuerte die Finanzbeteiligung am spanischen Autobahnbetreiber Abertis 31 Mio. Euro bei.

Der Umsatz legte in der Berichtsperiode um 6 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro zu. Die Auftragseingänge sprangen um mehr als ein Fünftel auf knapp 7,5 Mrd. Euro in die Höhe. Die Aktie baute nach Vorlage der Zahlen ihren Tagesgewinn aus und kostete zuletzt knapp drei Prozent mehr als am Vortag. Allerdings macht das Papier den Aktionären schon seit längerem keine Freude. Seit einem Jahr verlor die Aktie gut ein Drittel an Wert.

Für das Gesamtjahr zeigen sich die Essener weiterhin zuversichtlich und peilen unverändert einen um Sondereffekte bereinigten Konzerngewinn von 640 bis 680 Mio. Euro an. "Die zweite Jahreshälfte ist in unserer Branche tendenziell stärker", sagte Unternehmenschef Marcelino Fernandez Verdes. Das Unternehmen sei beim Jahresziel auf Kurs. (APA)