Zementhersteller

Nach Brand keine Lieferverzögerungen bei Lafarge Perlmooser

Ein Kurzschluss hat in der Zementfabrik von Lafarge Perlmooser in Mannersdorf Schaden von "mehreren 100.000 Euro" angerichtet. Zu Lieferverzögerungen soll es laut Hersteller trotzdem nicht kommen - "alle Lager sind voll".

Österreich

Ein Brand in der Rohmühle der Zementfabrik von Lafarge Perlmooser in Mannersdorf am Leithagebirge - Bezirk Bruck an der Leitha - hat am 6. Jänner beträchtlichen Schaden angerichtet.

Er ist nach Angaben des Unternehmens durch einen Kurzschluss entstanden. Elektrische Anlagen sowie zwei Großmotoren wurden zerstört. Zu Lieferverzögerungen wird es dadurch voraussichtlich nicht kommen.

Mehrere 100.000 Euro Schaden


"Wir glauben nicht, dass es der Kunde jemals merken wird, alle Lager sind voll", sagte Werksleiter Philipp Raich auf Anfrage. Der Schaden dürfte mehrere 100.000 Euro betragen, genau lässt er sich vorerst noch nicht beziffern.

"Wir hoffen, dass bereits am Montag die Versicherung zu einer Begehung ins Werk kommt", sagte Raich. "Wir gehen davon aus, dass wir den Schaden innerhalb der geplanten Winterreparatur beheben können." Der Zementversand werde in Kürze wieder möglich sein.

Zwei Zementwerke in Österreich


Die Lafarge Perlmooser GmbH ist Teil der internationalen Lafarge Gruppe. Lafarge Perlmooser betreibt zwei Zementwerke in Österreich mit einer Gesamtkapazität von rund 2 Millionen Tonnen. Das Werk Mannersdorf ist das größte Zementwerk Österreichs. (APA/pm)