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Nach Absturz von Haselsteiner-Hubschrauber in Wiener Neustadt: Ermittlungen zur Ursache

Hans-Peter Haselsteiner befand sich selbst nicht in dem Hubschrauber.

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Österreich Hans-Peter Haselsteiner

Nach dem Hubschrauberabsturz am Sonntag in Wiener Neustadt nimmt die Flugunfallkommission am Montag Ermittlungen zur Ursache an Ort und Stelle auf. Das Landeskriminalamt Niederösterreich hat Spuren gesichert. "Die Leiche konnte geborgen werden", sagte Polizeisprecher Heinz Holub-Friedreich am Montag zur APA. Ein Helikopter von Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner war beim Landeanflug auf den Flugplatz Wiener Neustadt Ost abgestürzt und in Flammen aufgegangen, der Pilot starb.

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt erwartet einen Bericht zu den Erhebungen der Flugunfallkommission gemeinsam mit dem Landeskriminalamt im Laufe des Montags. Dann werde entschieden, ob eine Obduktion der Leiche angeordnet wird und weitere Ermittlungsschritte gesetzt werden, sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Erich Habitzl, auf APA-Anfrage.

Haselsteiner befand sich selbst nicht in dem Hubschrauber. Der Unternehmer und ehemalige Politiker war laut der Tageszeitung "Kurier" kurz zuvor am Semmering ausgestiegen. In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Haselsteiner dem Bericht zufolge "völlig geschockt und fertig". Beim Landeanflug soll laut der Zeitung in Wiener Neustadt Nebel geherrscht haben. Der Helikopter begann nach dem Absturz gegen 16.45 Uhr zu brennen, die Feuerwehr löschte die Flammen. Für den Piloten, einen 50-Jährigen aus Kärnten, kam jede Hilfe zu spät.