Immobilien

Meldepflicht für Airbnb soll alles fairer machen

Der Druck aus der Hotelbranche war groß genug – die Bundesregierung will sich nun um eine Meldepflicht der Online-Plattform Airbnb kümmern. Aber wie viel wird das wirklich bringen?

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Airbnb Regierung Mietwohnungen

Nachdem vor allem aus Richtung der Hoteliers der Druck, die Vermittlungsplattform für Immobilien Airbnb auf die eine oder andere Art in die Schranken zu verweisen, immer mehr anstieg, hat die österreichische Regierung nun eine Meldepflicht angekündigt.

Demnach sollen Airbnb wie auch ähnliche Plattformen künftig dazu verpflichtet sein, ihre Vermieter und die Umsätze mitzuteilen. Damit soll eine Ortstaxe abgeführt werden können.

Das Innenministerium arbeitet nun an einer bundeseinheitlichen Regelung, die laut Ministerin Köstinger nächstes Jahr – wann genau, wurde noch nicht verlautbart – vorliegen soll. 

Die auf Airbnb angebotenen Objekte werden landesweit auf 17.000 geschätzt, in Wien allein auf 8.000. Wie hoch die tatsächliche Vermietungslage ist, ist allerdings nicht bekannt. Wie hoch der Nutzen einer Meldepflicht für solche Plattformen sein wird, also auch nicht. Doch fairer soll damit alles werden. 

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