Österreich

Laut SZ und Spiegel offenbar auch Folgetreffen und Anti-Strabag-Signal

Lesen Sie hier, welche Rolle eine Aussendung aus der FPÖ gespielt haben könnte.

Von
Strabag Ibizagate Österreich Hans-Peter Haselsteiner

"Süddeutsche Zeitung" und "Spiegel" berichten, dass es nach der mittlerweile unter Ibiza-Gate bekannten Videoaufzeichnung zu weiteren Kontakten zwischen Gudenus und einem Vertrauten der vermeintlichen russischen Investorin gekommen sein soll.

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Bei einem dieser Treffen im August 2017 hätte der Vertrauensmann eine Geste von der FPÖ gefordert, und zwar eine Pressemitteilung via dem Originaltextservice (OTS) der APA. Darin sollte Strabag-Miteigentümer Hans-Peter Haselsteiner angegriffen werden. Die geforderte OTS wurde auch tatsächlich am 4.9.2017 um 14:14 Uhr ausgesendet mit folgendem Text:

"Da die Strabag auch in Österreich an öffentlichen oder halböffentlichen Großbauprojekten beteiligt ist, müssten die politischen Seilschaften Haselsteiners noch vor den Wahlen (gemeint waren die Nationalratswahlern 2017, Anm.) transparent gemacht werden. Das ist eine Frage der Hygiene", sagte (Toni) Mahdalik (damals Leiter der FPÖ-Pressestelle Wien, Anm.) (Schluss/wer/zah/lts/chaf/ft/an."