Katrin Bitterle ist Führungskräfte-Coach und Mental-Trainerin und hat mit ihrer Expertise in den Bereichen Führung und Mindset bereits mit über 1.500 Menschen weltweit zusammengearbeitet.

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Kühler Kopf in heißen Zeiten

Führungskräfte-Coach und Mental-Trainerin Katrin Bitterle zeigt auf, welche Dinge es zu vermeiden gilt und was man stattdessen tun sollte

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Wer mental stark ist, geht mit Krisen und Herausforderungen besser um und kommt gesünder und glücklicher durchs Leben. Doch wie trainiert man Nervenstärke?

Vermeiden Sie folgenden Stolpersteine:

Sich Selbstvorwürfe zu machen

Ein häufiger Grund, weshalb die Nerven blank liegen, ist, dass man mit sich selbst und seiner Umwelt nicht im Reinen ist. Man wirft sich selbst vor, dass man nicht gut oder schnell genug gehandelt hat.

Diese Art von Gedanken halten Sie allerdings nur in der Vergangenheit fest. Und da Sie die Situation eh nicht mehr ändern können, sind Sie gefangen und zermürben damit Ihre innere Stärke.

Alles perfekt machen zu müssen

Lösen Sie sich von der Vorstellung, DIE perfekte Lösung finden zu müssen. Die gibt es ohnehin nicht – bürdet Ihnen aber jede Menge auf und erhöht massiv den Druck und die Anspannung. Viele leistungsorientierte Menschen meinen zudem, dass sie alles alleine schaffen müssten, und es ein Zeichen von Schwäche ist, sich Hilfe zu holen.

Nur auf den Moment konzentrieren

Mit der Informationsflut heutzutage durch diverse Medien kann es sehr leicht passieren, dass man komplett im Thema „Corona“ versinkt.

Und das kann schnell gefährlich werden, denn es bewirkt, dass wir uns irgendwann orientierungslos im Kreis drehen – weil wir unser Ziel komplett aus den Augen verloren haben. Statt Kraft und Antrieb, was uns gute Ziele verleihen, spüren wir so nur noch Frust, Enttäuschung und Antriebslosigkeit.

Alles negativ sehen

Sie müssen nicht immer gut gelaunt sein und alles positiv sehen. Vermeiden Sie es aber, ihre „Alles ist schlecht“ Brille über eine längere Zeit zu tragen, denn dadurch findet eine ‚kognitive Verzerrung‘ statt: Wir tendieren dann dazu, alles als „schlecht“ wahrzunehmen und verlieren Elan & Motivation – und gleichzeitig den Blick für die Realität.

Und fokussieren Sie sich stattdessen auf folgendes:

Was wäre, wenn… alles gut wird?

Wir sind Meister darin, uns Horror-Szenarien auszudenken und immer erst mal vom Schlimmsten auszugehen.

Was wäre, wenn Sie es mal umdrehen würden? Und sich das Best Case Szenario in den schillerndsten Farben ausmalen? Diese Visualisierung wird Ihnen sofort ein besseres und ruhigeres Gefühl geben – und verleiht Ihnen gleichzeitig Motivation & Inspiration für die nächsten Schritte.

Erlauben Sie es sich, Fehler zu machen

Geben Sie sich selbst die Erlaubnis, „Fehler“ zu machen. Perfektion übt nur unnötigen Druck aus und lähmt Sie. Lernen Sie stattdessen aus Ihren Fehlern und machen Sie es beim nächsten Mal anders. Das, und nicht mehr, ist Ihre Aufgabe.

„Tragisch, aber ist so.“

Dieser Satz wirkt magisch. Warum? Er erkennt die aktuelle Situation an. Aber er bewertet sie nicht; es ist okay, die Situation tragisch zu finden. Und gleichzeitig geht er einen Schritt weiter: Wir können es nicht ändern. Wir akzeptieren es. Und erlauben uns damit, gedanklich weiter zu ziehen und uns mit dem nächsten Schritt zu beschäftigen.

Gönnen Sie sich genügend Auszeiten

Wenn Sie nicht zu 100% fokussiert, konzentriert und einsatzfähig sind, helfen Sie niemanden. Engagement und Hilfsbereitschaft in allen Ehren, aber sorgen Sie zuerst dafür, dass es Ihnen selbst gut geht.

Notieren Sie sich mehrere Dinge, die Ihnen beim Entspannen und Abschalten helfen, und machen Sie davon mehrere jeden Tag.

Zur Person:

Katrin Bitterle ist Führungskräfte-Coach und Mental-Trainerin und hat mit ihrer Expertise in den Bereichen Führung und Mindset bereits mit über 1'500 Menschen weltweit zusammengearbeitet. Neben Einzelpersonen unterstützt sie auch Unternehmen mit massgeschneiderten Trainings zu den Themen Authentische und Wertebasierte Führung, Stress-Reduktion und Mentale Stärke.

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