Infrastruktur

Kroatien: EU-Kommission favorisiert Peljesac-Brücke

Um den Süden mit dem Rest des Landes zu verbinden - noch keine offizielle Entscheidung

International

Eine Brücke ist die beste Lösung, um Kroatiens Süden mit dem übrigen Festland zu verbinden. Zu diesem Schluss kam eine Vorab-Machbarkeitsstudie im Auftrag der EU-Kommission. Die kroatische Gespanschaft Dubrovnik-Neretva ist durch einen kurzen Abschnitt, der zu Bosnien und Herzegowina gehört, vom übrigen Kroatien getrennt, weswegen schon seit Jahren eine Lösung gesucht wird.

Die Brücke vom südlichen Festland auf die Halbinsel Peljesac, die "Peljesac-Brücke", wurde wegen den Schengen- und phytosanitären Bestimmungen einer ebenfalls in Betracht gezogenen Schnellstraße durch Bosnien-Herzegowina vorgezogen, erklärte Außenministerin Vesna Pusic jüngst in Zagreb. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas und der kroatische Verkehrsminister Sinisa Hajdas Doncic blieben noch vorsichtig: Eine Entscheidung soll im Juli fallen und eine Machbarkeitsstudie soll erstellt werden.

Kroatien wird nach dem EU-Beitritt am 1. Juli die EU-Außengrenze bilden. (APA/red)