Montag, 07. Januar 2019 – Morning Briefing

Kolumbiens Bauwirtschaft erholt - 2,5 Milliarden Euro Aufträge in Niederösterreich – Emirate bauen nicht das, was sie sollten

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Alles Konjunktur. Kolumbien baut sich aus der Krise – Niederösterreich mit starkem Plus – VAE bauen entgegen Trend und Prognose

Von

Zitat des Tages:

„Für Hauseigentümer gibt es fast nix, aber das ist fix.“

Thomas Rohr, Inhaber von Immorohr Immobilien. Gemeint ist die Rendite bei Wiener Zinshäusern – die liegt bei mindestens 1,1 und im Durchschnitt bei 2,6 Prozent. Die Nachfrage ist aber nach wie vor ungebrochen.

Erholt

Kolumbiens Bauwirtschaft scheint sich zu erholen. Seit 2016 steckte der Hochbau in der Krise, jetzt werden neue Büros, Einkaufszentren und staatliche Wohnungen gebaut – nach Angaben der kolumbianischen Baukammer das stärkste Wachstum in vier Jahren. Für 2019 wird mit einem weiteren Wachstum zwischen 3,1 Prozent und 4,1 Prozentgerechnet.

Hoch und Tief im Hoch

Für die ersten drei Quartale 2018 errechnet die Statistik Austria Auftragsbestände in der Höhe von 2,5 Milliarden Eurofür die niederösterreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen. Das ist ein Plus von 17,4 im Jahresvergleich. Der Bauproduktionswert im niederösterreichischen Hoch- und Tiefbau kam von Januar bis September 2018 auf insgesamt 5,4 Milliarden Euro, ebenfalls ein Plus von 5,5 Prozent. 

In den Leerstand? 

Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zieht die Bautätigkeit an, speziell im Wohnungsbau. Die Nachfrage nach Wohnraum hat im vergangen Jahr allerdings nachgelassen, die Mieten sind in Abu Dhabi und Dubai weitreichend gesunken und der Kapitalwert sank in den ersten drei Quartalen 2018 um 2,5 Prozent. Seit 2014 verlassen mehr ausländische Top-Verdiener das Land als neue zuziehen. Das Bevölkerungswachstum der nahen Zukunft wird bei Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen erwartet. Trotzdem befindet sich das Gros der neuen Wohnbauprojekte im Luxusbereich, neue günstige Wohnangebote kommen kaum dazu.

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