Donnerstag, 20. September 2018 – Morning Briefing : Instant Buyers ersetzen Immobilienmakler – Wien vermindert Mindestgröße von Wohnungen – Deutschland will Steueranreize für sozialen Wohnbau

Zitat des Tages:

„Effektiver wäre es, wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter im Osten suchen würden um eine Beziehung und Vertrauen aufzubauen.“

Der Soziologe August Gächter ist in einer Personalchef-Untersuchung zu dem Schluss gekommen, dass die geringe Arbeitsmarktmobilität auch daran liegt, dass viele Arbeitssuchende von langen Fahrten, nur um sich vorzustellen, abgeschreckt werden.

Instant Buyers

In den USA ersetzen Technologieunternehmen langsam Immobilienmakler. Durch Algorithmen rechnen die Tech Firms aus, wie viel ein Haus in einer bestimmten Lage kosten kann, kaufen es zu einem Bruchteil des Preises und verkaufen es nach einer Renovierung. Die Gewinnspanne dabei gleicht der eines Maklers. Solche Unternehmen werden Instant Buyers genannt.

Mindestgröße

Die Wiener Stadtregierung will die Mindestgröße einer Wohnung von bisher 30 auf 25 Quadratmeter herabsetzen. In der Immobilienwirtschaft wird dieser Schritt größtenteils begrüßt – aber auch gefordert, dass es wie in anderen Bundesländern auch gar keine Mindestgröße mehr geben soll. Die AK hält eine Größte von 25 Quadratmetern für unzumutbar, sobald Partner oder Nachwuchs dazukommen.

Steueranreize

In Deutschland werden steuerliche Anreize diskutiert, um mehr private Investoren für den Bau sozialer Mietwohnungen zu gewinnen. Im Gesetzesentwurf wird eine jährliche Sonderabschreibung von fünf Prozent genannt – zusätzlich zu der bereits üblichen Abschreibung für vier Jahre.

Unser Lesetipp des Tages: "Europa investiert zu wenig und fällt seit Jahren zurück"

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