Erste Verkäufe ab April

Ikea entert den deutschen Fertighausmarkt

Der schwedische Möbeldiskonter treibt seine Pläne voran, mit Fertighäusern den deutschen Markt zu entern: In Hessen präsentierte der Konzern jetzt ein Musterhaus, eine erste Siedlung soll im April verkauft werden. Die Herstellung übernimmt die Fertighausfirma Bien-Zenker.

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Wie von SOLID berichtet, will der schwedische Möbeldiskonter Ikea bringt seine BoKlok-Fertighäuser nach Deutschland bringen.  Ein Musterreihenhaus wurde jetzt an der deutschen Ikea-Zentrale in Hofheim-Wallau im Bundesland Hessen präsentiert.

Die in Skandinavien von Ikea und dem Baukonzern Skanska entwickelten Häuser werden in Deutschland von dem Fertighaushersteller Bien-Zenker gebaut. Eine erste Reihenhaussiedlung mit neun Einheiten im Wiesbadener Vorort Auringen soll am 17. April verkauft werden, sagte Bien-Zenker-Vorstand Philipp Mühlbauer.

Unternehmen rechnet mit großem Interesse


Eine Woche später beginnt der Verkauf von 30 Reihenhäusern und Wohnungen in Offenbach. Vor Jahresende sollen die Besitzer ihre Häuser beziehen können, die zwischen 180 000 und 250 000 Euro kosten.

Weil Ikea mit großem Interesse rechnet, sollen die ersten Käufer ausgelost werden. "Wir wollten für unsere Kunden ein möglichst entspanntes Procedere haben", sagte Ikea-Sprecherin Sabine Noold. Als nächste Standorte sind Hofheim-Langenhain und Nürnberg geplant.

"Kein Kunde muss sein Haus mit einem Imbusschlüssel selbst montieren", sagte Mühlbauer. Die energieeffizienten Häuser in Holzrahmenbauweise werden einschließlich Grundstück schlüsselfertig angeboten. Es gibt zwei Haustypen mit 84 und 102 Quadratmetern Wohnfläche, dazu einstöckige Mehrfamilienhäuser mit Zwei-, Drei- oder Vierzimmerwohnungen. (APA/dpa/pm)