Österreich

Holzbaubetriebe kämpfen weiter mit Rohstoffmangel und hohen Preisen

Der Holzbauverband verlangt eine Zusicherung für heimische Lieferungen.

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Der Verband Holzbau Austria fordert von der Forst- und Sägewirtschaft die Zusicherung von 1,5 Mio. Kubikmeter Holz aus Österreich zu "fairen und transparenten Preisen" für heimische Holzbau-Unternehmen. Seit der Coronapandemie sei die globale Nachfrage nach Holz rasant gestiegen, dies habe zu enormen Preiserhöhungen geführt und die Versorgungssicherheit der österreichischen Holzwirtschaft in Gefahr gebracht, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Der Verband Holzbau Austria vertritt 2.200 österreichische Holzbaubetriebe mit 16.000 Mitarbeitern. Schon jetzt könnten viele Projekte "gar nicht, nur verspätet oder mit zu hohen Kosten umgesetzt werden, weil es uns am Rohstoff Holz fehlt", erklärte Holzbau-Austria-Obmann Gerhard Kast. Trotz staatlicher Förderungen sei die Planbarkeit mit heimischem Holz derzeit erschwert. Sie dürfe nicht von globalen Lieferketten abhängen, so Kast. Der Mangel an leistbarem Holz habe Auswirkungen auf die Holzbaubetriebe, aber auch auf Architektur-, Bau- und Zimmereinunternehmen. (APA)