Österreich

Hobas-Rohre: Joint Venture mit saudischer Amiantit

Kartellbehörde genehmigte Zusammenlegung der europäischen Geschäftsaktivitäten beider Unternehmen. Mehr zur Kooperation lesen Sie hier.

Baustoffe HOBAS Wietersdorfer Joint Venture Österreich

Das Kärntner Unternehmen Hobas Rohre, eine Tochter der Wietersdorfer-Gruppe, schließt sich über ein Joint Venture mit dem saudischen Unternehmen Saudi Arabian Amiantit Company zusammen. Die Europa-Aktivitäten werden im Unternehmen "AMIBLU" zusammengelegt, Hauptsitz wird Klagenfurt sein, erklärten die beiden Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung.

Am Montag erfolgte das Closing, nachdem die europäischen Kartellbehörden den Deal genehmigt hatten. Die Amiantit Europe und Hobas werden in das Joint Venture übergehen, die beiden sind nach eigenen Angaben Marktführer für glasfaserverstärkte Hochleistungs-Kunststoffrohre (GFK-Rohre). Der entsprechende Vertrag wurde vergangenen Dezember unterschrieben, die Wietersdorfer Holding und die Saudi Arabian Amiantit halten je 50 Prozent. Die jeweiligen Marken der beiden Firmen werden weitergeführt.

Die AMIBLU beschäftigt an sieben europäischen Standorten mehr als 1.500 Mitarbeiter. Sie ist damit nach eigenen Angaben der weltweit größte Hersteller von GFK-Rohrsystemen, die in den Bereichen Trinkwasser, Bewässerung, Abwasser, Wasserkraft und in der Industrie zum Einsatz kommen. Der Jahresumsatz des Joint Ventures wird mit 220 Mio. Euro beziffert. (APA)