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Hauspreise in Österreich um über sechs Prozent gestiegen

Der Anstieg binnen eines Jahres liegt damit deutlich über dem EU-Schnitt.

Österreich Immobilien

Die österreichischen Hauspreise sind im dritten Quartal 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 6,2 Prozent gestiegen. Damit lag Österreich über dem Durchschnitt: Sowohl im Euroraum als auch in der EU betrug der Anstieg nach dem Hauspreisindex (HPI) 4,1 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte.

Den größten jährlichen Preisschub verzeichneten die Immobilien in Lettland (plus 13,5 Prozent), in der Slowakei (plus 11,5 Prozent), in Luxemburg (plus 11,3 Prozent) und in Portugal (10,3 Prozent). Der geringste Anstieg wurde laut Eurostat in Italien mit 0,4 Prozent festgestellt. Für Griechenland lagen keine Daten vor.

Die höchsten Anstiege gegenüber dem Vorquartal meldeten Lettland und Slowenien an die Statistikbehörde, während Rückgänge der Hauspreise in Zypern, Ungarn, Dänemark, Italien und Finnland beobachtet wurden. Österreich verzeichnete gegenüber dem Vorquartal von April bis Juni einen prozentualen Anstieg von 1,1 Prozent.

Der Hauspreisindex misst die Preisentwicklung aller von Haushalten erworbenen Wohnimmobilien (Neu- und Altbauten), unabhängig von ihrer endgültigen Verwendung und ihren bisherigen Eigentümern. Die Daten sind nicht saisonbereinigt. (apa/red)

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