Montag, 10. Februar 2020 – Morning Briefing

Haselsteiner über Künstlerhaus – NÖ Bauproduktion über Österreichschnitt – Schweizer gegen gemeinnützigen Wohnbau – Kreta baut Flughafen

Das Wichtigste des Tages in Kürze. NÖ: Bauproduktionsplus und Auftragsbestandsminus – Schweiz: Volksabstimmung votiert gegen mehr gemeinnützigen Wohnbau – Griechenland: Neuer Flughafen wegen Tourismus

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Zitat des Tages:

"Es wäre nur schön, wenn man nicht dafür beschimpft wird“,

zitiert Der Standard Hans Peter Haselsteiner. Der Finanzier des Wiener Künstlerhauses, das in einem Monat fertig saniert sein soll, meint damit diverse „Schlechtmachungen“ des Hauses. Die Arbeiten dauerten etwa drei Jahre und kosteten 57 Millionen Euro.

https://youtu.be/uKAIQAYd83c

Über dem Schnitt

Wie die NÖ Wirtschaftspresse berichtet, betrug der Produktionswert im niederösterreichischen Hoch- und Tiefbau in den ersten drei Quartalen 2019 insgesamt 6,67 Milliarden Euro. Das ist im Jahresvergleich ein Plus von acht Prozent. Das Bundesland liegt damit deutlich über dem Gesamtösterreich-Bauproduktionsplus von 6,6 Prozent für denselben Zeitraum. Die Auftragsstände gingen mit Stand Ende Oktober um 2,9 Prozent zurück, in Gesamtösterreich um 3,9 Prozent.

Nein, danke

Gestern, Sonntag, stimmte die Schweizer Bevölkerung unter anderem über mehr Engagement für bezahlbares Wohnen ab – konkret: zehn Prozent aller neuen Wohnungen sollen gemeinnützigen Bauträgern gehören. Es wurde bereits vermutet, dass das Votum eine knappe Entscheidung würde, schließlich siegte aber das Nein mit kolportierten 58 Prozent. Mietwohnungen in der Schweiz sind mit 14,85 Euro pro Quadratmeter (Stand 2017) im Europavergleich teuer. Am teuersten sind Genf, Zürich und Lausanne. Die Initiatoren der Abstimmung "Mehr bezahlbare Wohnungen" forderten neben einer Mindestquote für gemeinnützige Wohnungen auch ein entsprechendes Vorkaufsrecht für die öffentliche Hand. (apa/red)

Blau-weißer Flughafen

Wegen des boomenden Tourismus baut Griechenland einen Großflughafen auf der Insel Kreta. Den Grundstein dafür legte am Samstag der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. In fünf Jahren soll der Flughafen bereits betriebsfähig sein. Mehr als 7.000 Arbeitsplätze sollten in den kommenden Jahren entstehen, hieß es. Den Auftrag für den Bau und die Pachtung von 54 Prozent des neuen Airports für 35 Jahre hat das griechisch-indische Konsortium Terna-GMR bekommen. Der griechische Staat wird 46 Prozent der Flughafen-Anteile halten, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Es geht um eine Investition in der Höhe von mindestens einer Milliarde Euro. Der Großflughafen wird nahe Kastelli im Südosten der Hafenstadt Heraklion gebaut. (apa/red)

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