Börse

Harter Brexit schlecht für Bau- und Immo-Aktien

Die britische Börse zeigt sich empfindlich. Die Angst vor einem Brexit ohne Deal lässt Aktien von Bauunternehmen und Immobilienunternehmen nach unten schlittern – und die Angst scheint derzeit berechtigter denn je.

Unternehmen Brexit Großbritannien Bauwirtschaft

Wieder aufkommende Furcht vor einem ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens Ende 2020 lasten auf den Aktien der britischen Baufirmen. Der entsprechende Index gab am Dienstag zeitweise 2,4 Prozent nach und steuerte auf den stärksten Kursrückgang seit etwa zwei Monaten zu.

Die Papiere von großen Firmen wie Berkeley, Barratt, Taylor Wimpey oder Persimmon gaben mehr als vier Prozent nach, Intu Properties 7,7 Prozent. Die Baubranche ist besonders stark von der Binnenwirtschaft abhängig.

Der britische Premierminister Boris Johnson pocht auf den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der EU bis spätestens 2020 und will eine Verlängerung gesetzlich ausschließen lassen. Damit steige die Gefahr eines harten Brexit zum Ende kommenden Jahres, sagte Michael Hewson, Chef-Marktanalyst beim Brokerhaus CMC Markets. (apa/red)

Was ein Brückeneinsturz mit dem Betrieb mehrerer Flughäfen zu tun hat, lesen Sie hier!

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