Österreich

„Grünes Licht“ für zweite Gleinalmtunnel-Röhre

Die Generalsanierung der zweiten Tunnelröhre startet ab Mitte September. Mehr dazu hier.

Tiefbau ASFINAG Steiermark Österreich

Das Nordportal der zweiten Röhre des Gleinalmtunnels

Bis Mitte September bleibt die 39 Jahre alte Bestandsröhre mit einer Fahrspur Richtung Süden wegen des starken Reiseverkehrs im Sommer noch in Betrieb. Dann erfolgt die Generalsanierung, der Verkehr läuft somit in der Neubauröhre im Gegenverkehr.

Durch diesen Vollausbau beseitigt die Asfinag das letzte Nadelöhr auf der Pyhrn Autobahn. Bis Ende 2019, wenn auch die dann 41 Jahre alte Bestandsröhre generalerneuert ist, wird die A 9 vom Voralpenkreuz in Oberösterreich bis Spielfeld an der steirischen Grenze zu Slowenien durchgehend voll ausgebaut sein. 

Bereits am 21. Juli 2017 konnte die Asfinag nach weniger als vier Jahren Bauzeit die neu errichtete zweite Röhre des Gleinalmtunnels auf der A 9 Pyhrn Autobahn für den Verkehr freigeben. Der Tunnelanschlag war exakt drei Jahre und zehn Monate zuvor, im September 2013, erfolgt.

Die neue 8,3 Kilometer lange Tunnelröhre, die ab sofort und bis Mitte September zweispurig in Richtung Norden befahrbar sein wird, ist mit den modernsten Sicherheitseinrichtungen ausgestattet, darunter Videoanlage, modernste Sensorik, um Luftgüte und Helligkeit zu kontrollieren, und akustisches Tunnelmonitoring AKUT, das untypische Geräusche wie Türknallen oder Stimmen herausfiltern kann und Alarm schlägt. Zudem hat die Asfinag insgesamt 34 Fluchtwege errichtet, acht davon sind mit Einsatzfahrzeugen befahrbar.

In Summe investiert die Asfinag in den Vollausbau 260 Millionen Euro, knapp 160 Millionen Euro kostete der Neubau der zweiten Tunnelröhre.(APA/OTS/red)