Dienstag, 20. November 2018 – Morning Briefing

Grossnigg bekommt Stage Systems – Haus H läuft zufriedenstellend – Höchster Turm in London?

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Wien: Waagner-Biro-Tochter wird von Grossnigg übernommen – Österreich: Erstmals 20 Prozent weibliche Vortragende bei Kolloquium zu Beton und Zement – London: Vorschlag für Tulpe neben Gürkchen eingereicht

Von
morning briefing Waagner Biro

Zitat des Tages:

„Allein die Baustelleneinrichtung mitten im Weltkulturerbe ist natürlich sehr aufwendig.“

Marlies Muhr, Inhaberin von Marlies Muhr Immobilien in Salzburg, über Um-, Aus- und Zubauten, die in der Salzburger Altstadt viel schwerer sein sollen als in Wien. Luxusgüter in der Altstadt sind demnach sehr begehrt und schwer zu bekommen – die Knappheit schlägt sich auch in den Preisen nieder.

Neuer Eigentümer

Die grosso holding von Sanierer Erhard Grossnigg bekommt nun die Waagner-Biro Austria Stage Systems AG. Das stellte sich in der gestrigen Gläubigerausschusssitzung im Insolvenzverfahren der Mutter Waagner-Biro heraus. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien hat 100 Mitarbeiter und nun einen neuen Alleineigentümer. Unter anderem hat die Wiener Staatsoper ihr Bühnensystem von der Stage Systems AG.

20 Prozent Frauen

Beim Kolloquium „Forschung und Entwicklung für Zement und Beton“ am 13. November in der Wirtschaftskammer in Wien machten erstmals 20 Prozent der vortragenden ExpertInnen Frauen aus. Insgesamt waren rund 300 Führungskräfte aus der Bauindustrie zugegen. Präsentiert wurden auch die Ergebnisse zum Monitorings zum Haus H. Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie dazu: „Wir wollten ein normales Haus zu einem normalen Preis mit ökologischer und kostengünstiger Energieversorgung bauen.“ Die Ergebnisse seien nun zufriedenstellend, die Raumtemperaturen seien auch im Sommer konstant und angenehm geblieben.

Tulpe genehmigt?

Der Gherkin-Turm in London könnte bald einen Nachbarn bekommen, der ihn mit 305 Metern fast ums Doppelte überragt. Der Vorschlag kommt von den Gherkin-Architekten von 30 St Mary Axe, Foster and Partners selbst. Gestern, Montag, wurde der Vorschlag für einen schlanken Aussichtsturm eingereicht. Mit einem Kopf aus Glas soll das Gebäude angeblich „Die Tulpe“ genannt werden. Es wäre Londons größter Turm und der erste Londoner Turm, der extra wegen seiner Aussichtsplattform gebaut würde.

Unser Lesetipp des Tages: Immo-Markt-Abkühlung in London durch Brexit?

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