Montag, 13. Mai 2019 – Morning Briefing

Google sucht Baugrund in OÖ – Wiener Mieten überbewertet – Finalisten für Cäsar

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Bauprojekt: Google sucht 50 Hektar für Niederlassung in Oberösterreich – Wohnen: Mieten ziehen an, Wien besonders überbewertet – Immobilien: Finalisten für Cäsar stehen fest

Von
morning briefing Immobilienwirtschaft Bauwirtschaft Google

Zitat des Tages:

„Was am Ende herauskommt, sind unlogische Mietpreise, die nichts mit dem Markt oder dem Wert zu tun haben, sondern mit Seniorität.“

Nelson Hom, Immobilienmanager in New York City, über rent-controlled, also mitpreisgebundene Wohnungen. Die Zahl dieser Wohnungen ist von zwei Millionen in den 50ern auf aktuell 22.000 gesunken. Doch das Reglement hat sich seit dem zweiten Weltkrieg nicht geändert, was ebenfalls viele Vermieter echauffiert.

Googelndes Oberösterreich

Könnte Google bald eine Niederlassung in Kronstorf bauen? Das sind keine alten Nachrichten, auch wenn ähnliche Pläne in Oberösterreich bereits vor elf Jahren bereits nicht realisiert wurden. Der Kronstorfer Bürgermeister bestätigt jüngste Gespräche mit dem Konzern Laut Oberösterreichischen Nachrichten wird Baugrund von 50 Hektar gesucht.

Überbewertetes Wien

Laut einem vierteljährlichen Bericht der Oesterreichischen Nationalbank wurde Wohnen 2018 wieder teurer, wobei die Preise in den Bundesländern stärker anzogen als in Wien. Stiegen die Preise 2017 noch um 3,8 Prozent, waren es im Vorjahr bundesweit schon 6,8 Prozent. Wien ist mit einer „Überbewertung“ von 23 Prozent negativer Spitzenreiter, in Gesamtösterreich sind es 13 Prozent.

Finale Cäsaren

Für den Immobilienaward Cäsar stehen jetzt die Finalisten fest – je drei in den sieben Kategorien. 143 Bewerbungen waren eingegangen. In der Kategorie Bauträger sind nominiert: Gerald Beck von UBM Development, Wolfdieter Jarisch von der S+B Gruppe und Roland Pichler von Die Wohnkompanie. Als Makler nominiert sind Markus Arnold von Arnold Immobilien, Johannes Endl von ÖRAG und Franz Pöltl von EHL Investment Consulting.

Unser Lesetipp des Tages: Italien: Staatsbahnen planen Rekordinvestitionen von 58 Mrd. Euro

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