Repräsentant

Franz Hartmann spricht für die Dämmer

Er wurde im Rahmen der 20. ordentlichen Generalversammlung im Dezember einstimmig zum neuen Vorstandssprecher der Gemeinschaft Dämmstoff Industrie (GDI) bestellt.

Karriere

„Die österreichweite Umsetzung des Nationalen Plans in den OIB Richtlinien zur Erreichung der Energie- und Klimaziele 2020, steht an oberster Stelle meiner Agenda für die kommende Periode“, gibt Franz Hartmann, neugewählter Vorsitzender der GDI, Gemeinschaft Dämmstoff Industrie, die Richtung für die kommenden Jahre vor. „Darüber hinaus werden wir mit Hochdruck auch an der Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderung und an der Realisierung einer dringend notwendigen Wohnbau- und Kommunikationsoffensive arbeiten. Der Markt braucht in den kommenden Jahren höhere Neubau- und Sanierungsraten mit entsprechenden Qualitäten! Einerseits, um die Energie- und Klimavorgaben zu erfüllen. Andererseits, um die zu hohen Mietpreise durch ein höheres Angebot an leistbaren Wohnungen zu dämpfen.“

Damit die zukünftig höheren Energieeffizienz-Anforderungen auch in der Realität erreicht werden, schlägt Hartmann Qualitätssicherungs-Systeme in der Wohnbauförderung vor. „Damit garantiert ist, dass das was drauf steht, auch tatsächlich drinnen ist“, bringt er die Problematik auf den Punkt. „Denn energieeffizientes Bauen erfordert Qualität und fachmännisches Know-how; von der Planung, über die Ausführung auf der Baustelle bis hin zur Inbetriebnahme und dem Betrieb selbst.“

Außerdem ortet Franz Hartmann erhöhten Informations-, Aufklärungs- und Kommunikationsbedarf: „Die durch Falschmeldungen und unsachliche Behauptungen aus Deutschland geschürte Verunsicherung in Bezug auf energieeffizientes Bauen werden wir durch Best-Practice Beispiele sowie fachspezifische Expertise ins rechte Licht rücken“, erklärt der neugewählte GDI Vorsitzende kämpferisch. „Energieeffizientes Bauen ist nicht nur der Königsweg zur Erreichung der verbindlichen EU Energie- und Klimaziele, sondern unterstützt darüber hinaus die Konjunktur, erhöht die inländische Wertschöpfung, schafft dringend notwendige Jobs und entlastet die Haushalte vor steigenden Energiekosten.“ Durch das Bau-Konjunkturpaket und den Sanierungsscheck hat die Bundesregierung bereits richtige und wichtige Maßnahmen zur richtigen Zeit gesetzt, streut Hartmann der Politik Rosen. „Die GDI wird auch weiterhin konstruktive Vorschläge einbringen – hochwertige und fachlich richtig verarbeitete Wärmedämmung ist der Schlüssel zum Gelingen aller Effizienzziele.“ (pj)