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EU-Kommission legt Herbstprognose vor

EU rechnet auch weiterhin mit stetigem Wachstum.

Konjunktur Eurozone EU

Die EU-Kommission legt am morgigen Donnerstag ihre Herbstprognose für die Wirtschaftsaussichten der Europäischen Union vor. Konkret geht es um die Parameter Wirtschaftswachstum, Entwicklungen bei Defizit und Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit und Inflation. Erwartet wird ein weiterer leichter Aufschwung.

Bei der Frühjahrsprognose vom Mai des Jahres hatte die Kommission ein "stetiges Wachstum" prophezeit. Die Frühjahrs-Daten wiesen für 2017 und 2018 für die EU mit je 1,9 Prozent eine Steigerung gegenüber der Winterprognose vom Februar mit je 1,8 Prozent aus.

Die Krisenjahre dürften damit überstanden sein. Hatte es 2011 noch gegen 24 Staaten ein Defizitverfahren gegeben, ist diese Zahl nun auf drei gesunken. Von Frankreich, Spanien und Großbritannien könnte bald auch Paris aus dem Defizitverfahren entlassen werden, zumindest hatte dies EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Mitte Oktober in Aussicht gestellt. (APA)