Österreich

Dywidag legt 15 Prozent zu

Das Problem dabei ist eines, das auch andere Baufirmen kennen.

Dywidag Österreich Bilanz

Das Linzer Bauunternehmen Dywidag hat im Geschäftsjahr 2017 dank der angesprungenen Bauwirtschaft seinen Umsatz um 15 Prozent auf 138,0 Mio. (2016: 115,2 Mio.) Euro gesteigert und so den besten Wert in der 45-jährigen Firmengeschichte erzielt. Auch für das laufende Jahr seien die Auftragsbücher gut gefüllt, teilte das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung mit.

Im Wohnbau sei der Aufschwung zuerst erkennbar gewesen, "mittlerweile haben auch verschiedene andere Branchen nachgezogen und sowohl Industrie als auch Gewerbe tätigen große Investitionen", sagte Geschäftsführer Gerald Höninger. "Während in den vorangegangenen Jahren um ein geringeres Bauvolumen gekämpft wurde, sind heute Nachfrage und Kapazitätsengpässe die bestimmenden Größen", erklärte er.

Auch bei Dywidag würden trotz gefüllter Auftragsbücher die "begrenzt verfügbaren Ressourcen sowohl im eigenen Haus als auch bei den von uns beauftragten Nachunternehmern und Lieferanten" die große Herausforderung für das Jahr 2018 darstellen, erwartet die Geschäftsführung. Daher wird für heuer lediglich ein Umsatz auf Vorjahresniveau prognostiziert. (APA)